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250 Jobs für Arbeitslose

Kreis Peine 250 Jobs für Arbeitslose

70 Stellen gibt es schon. Die nächsten 17 sind in Vorbereitung. Bis Mai sollen die versprochenen 250 Arbeitsstellen für Langzeitarbeitslose im Peiner Land bei der Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des Landkreises geschaffen sein. Dieses Ziel hat Geschäftsführer Olaf Eckardt fest vor Augen. Im gleichen Zuge entstehen etwa 25 sozialversicherungspflichtige Jobs.

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Mitarbeiter der Holzwerkstatt schaffen an der Woltorfer Straße.

Quelle: im

Kreis Peine . „Fahrradrecycling“ und „Holzwerkstatt“ heißen die beiden ersten Projekte der Beschäftigungsgesellschaft, die bereits vor einem Jahr starteten. Je 20 Mitarbeiter sind dabei in Stedum auf dem Recyclinghof und an der Woltorfer Straße 56 tätig. „Damit sind wir in die Testphase gegangen“, sagt Eckardt im Gespräch mit der PAZ. Der Probelauf war erfolgreich. Nun will die Beschäftigungsgesellschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Arbeit weitere Projekte starten.
Spielzeug „aufmöbeln“

Anfang November startete die „Spielzeug-Drehscheibe“ mit weiteren 30 Mitarbeitern. „Dort möbeln wir altes Spielzeug wieder auf, das wir dann zum Beispiel an Kindergärten verteilen“, sagt Uwe Passe vom Leitungsteam der Beschäftigungsgesellschaft. Der Clou dabei ist, dass die Mitarbeiter nicht für einen Euro pro Stunde arbeiten, sondern auch in die Prozesse eingebunden werden. „Wir müssen zum Beispiel Konzepte erarbeiten, wie das Spielzeug, das oft eigentlich auf dem Sperrmüll landet, zu uns kommt“, sagt Passe.

Betreut werden die Mitarbeiter jeweils von einem oder mehreren Sozialpädagogen – je nach Mitarbeiterstärke in den einzelnen Projekten. „Die Qualifizierung ist uns ganz wichtig“, sagt Eckardt und Passe ergänzt: „Ein-Euro-Jobs sind oft Einbahnstraßen. Wir haben das Ziel, die Menschen fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen.“ Entsprechend werden auch Projekte speziell für Langzeitarbeitslose mit den gleichen Beeinträchtigungen geschaffen – zum Beispiel psychische Probleme.

Die meisten Projekte sind darauf angelegt, die Langzeitarbeitslosen dort für ein Jahr unterzubringen – in zwei Etappen. Finanziert werden die Projekte aus Geld vom Bund, das dem Landkreis Peine als Optionskommune zur Verfügung gestellt wird. Je nach Status der Betroffenen erhält die Beschäftigungsgesellschaft pro Mitarbeiter zwischen 450 und 550 Euro im Monat.
In Vorbereitung sind Projekte, die sich mit Hochbeetgärten beschäftigen. Passe kann sich auch vorstellen, Dienstleistungen für Senioren anzubieten, die nichts mit der eigentliche Pflege zu tun haben. Auch beim Umwelt- und Naturschutz sind Aufgaben denkbar, zum Beispiel Teams, die unliebsame Wildpflanzen bekämpfen.

Thorsten Pifan

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