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25 Jahre im Einsatz für Flüchtlinge und Migranten

Peine 25 Jahre im Einsatz für Flüchtlinge und Migranten

Seit 25 Jahren ist die Beratung der Migranten und Flüchtlinge, die neu nach Peine kommen, ein zentraler Aufgabenbereich der Caritas-Arbeit in Peine. Daher stellt die PAZ die Arbeit des Migrationsdienstes in einer Serie vor. Heute Teil 2: die Beratung.

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Sehr engagiert: Das Team des Caritas-Migrationsdienstes (oben rechts Leiterin Iris Stuke).

Quelle: oh

Peine. In der Beratung für Migranten und Flüchtlinge sind mehrere Caritas-Mitarbeiterinnen tätig. Grundlage ihrer Beschäftigung sind Richtlinien des Bundes und des Landes, ebenso fördert auch der Landkreis Peine die Arbeit. Drei Mal die Woche bieten sie Sprechzeiten an. „Dabei kommen zwischen 30 und 40 Menschen, die unsere Hilfe benötigen“, sagt Gerhard Nolte, Geschäftsführer des Caritas-Verbandes in Peine.

Für die Mitarbeiterinnen sei das einerseits eine grenzwertige Belastung. „Es ist heftig, was man da im Alltag bewältigen muss“, sagt Nolte. Auf der anderen Seite sei es eine unverzichtbare gesellschaftliche Aufgabe, die die Mitarbeiterinnen leisten.

Die Klienten kämen mit unterschiedlichen Anliegen in die Sprechzeiten. Meistens gehe es um sehr existenzielle Angelegenheiten: Fragen um das Aufenthaltsrecht, um ergangene Bescheide, die zu übersetzen sind, sowie um Fragen wirtschaftlicher Absicherung und um Informationen bezüglich des Zugang zu Bildungsangeboten. „Von Jahresbeginn bis in die erste Septemberwoche hinein haben wir 194 Familien betreut. Dabei handelt es sich um Personen, die einen dauerhaften Aufenthalt haben“, sagt Christiane Borchert-Edeler von der Migrations-Erstberatung für Erwachsene. „Dazu kommen 364 Beratungen aus dem Jugendmigrationsdienst“, ergänzt Migrationsdienst-Leiterin Iris Stuke.

Weiterhin würden die Familien und Personen, die gerade erst nach Peine gekommen sind, die Beratung aufsuchen. 172 Beratungskontakte habe man hier im laufenden Jahr bereits gezählt. Die Beratungen sollen eine erste Orientierung für die Flüchtlinge und Migranten sein. Aber viele kämen nicht nur einmal, sie werden von den Mitarbeiterinnen oft über eine längere Zeit begleitet, damit der Integrationsprozess nachhaltig gelingt.

Das Beratungsangebot sei ein elementarer Bestandteil der Caritas-Arbeit. Aufgrund der steigenden Zuzugszahlen sei jedoch hier ein Ausbau der Beratungsressource dringend erforderlich, sagt der Geschäftsführer Gerhard Nolte. Eine dauernde Überlastung der Mitarbeiterinnen in der Beratung könne auf Dauer nicht akzeptiert werden. Auch die Einrichtung eines „Runden Tisches“ zur Lebenssituation der Flüchtlinge im Kreis Peine werde von der Caritas angeregt.

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• Die Beratungszeiten: montags/dienstags 9.30 bis 11.30 Uhr, donnerstags 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Der Caritas-Verband hat seinen Sitz Am Amthof 3, Peine.

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