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25 Jahre Migrationsdienst des Caritasverbandes: Projekte für die Hilfe zur Selbsthilfe

Peine 25 Jahre Migrationsdienst des Caritasverbandes: Projekte für die Hilfe zur Selbsthilfe

Peine . Seit 25 Jahren gehört zum festen Teil der Caritas-Arbeit die Betreuung der Flüchtlinge und Migranten, die nach Peine kommen. Anlässlich des Jubiläums wird die Caritas bei einer Veranstaltung am Freitag 26. September, ab 13.30 Uhr im Friedrich-Spee-Haus auf die Erfahrungen in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit aufmerksam machen.

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Das Tanja Henning-Brandes (Mitte, oben) stellt mit den Tridem-Projekt-Teilnehmerinnen zeigen bunten Schilder mit den verschiedenen Schulformen in Deutschland.mgb

Ab heute stellt die PAZ in einer Serie die Arbeit des Migrationsdienstes vor. Teil 1: Die Projekte des Caritasverbandes.

Migranten geben die Hilfe, die ihnen zu Gute kam, gerne zurück und engagieren sich in verschiedenen Projekten. „Wir haben zum Beispiel Kulturdolmetscher im Rahmen des Qantara-Projektes oder Gesundheitsmuliplikatoren beim Projekt Salud qualifiziert“, sagt die Caritas-Mitarbeiterin Tanja Henning-Brandes. Diese können mit ihren Sprachkenntnissen und erworbenen Qualifikationen kompetent zum Beispiel bei Behördengängen oder Arztbesuchen unterstützen.

Immer im Blick hat der Migrationsdienst bei seiner Arbeit die Bedürfnisse der Migranten.

So haben Eltern mit Migrationshintergrund seit 2012 eine Anlaufstelle für alle Fragen im Zusammenhang mit schulischen Belangen ihrer Kinder im Projekt Tridem, das vom Europäischen Integrationsfonds gefördert wird.

Die dort qualifizierten Elternbegleiterinnen stehen Eltern zur individuellen Begleitung in ihrer Muttersprache zur Verfügung. „So wird es Eltern mit Migrationshintergrund erleichtert, die schulische Begleitung ihrer Kinder aktiv zu übernehmen, den Kontakt zu Lehrern zu halten und sich im Schulalltag einzubringen“, sagt Henning-Brandes. Außerdem sind Informationsveranstaltungen in verschiedenen Elterncafés und Fortbildungsangebote für Eltern wie etwa eine Eltern-Kind-Gruppe zur Lernbegleitung oder Betriebsbesichtigungen eine weitere Säule des Projekts.

Unerlässlich für das Gelingen des Projekts ist die Kooperation mit den Schulen in Peine und der islamischen Gemeinde der DITIB. Für die DITIB, die Räume für ein Elterncafé in der örtlichen Moschee zur Verfügung stellt, ist Mustafa Kocoglu verantwortlich: „Ich begrüße die Initiative, da man in der Moschee schon seit Jahren einen Schwerpunkt auf das Thema Bildung legt und so ein zusätzliches Angebot schaffen konnte.“ Hier werden auch am 25. September und 18. November größere Veranstaltungen mit Vertretern ansässiger Unternehmen und der Agentur für Arbeit zu den Themen Ausbildung und Bewerbung stattfinden.

„Nach einem Integrationskurs beim Caritasverband Peine kann ich als Elternbegleiterin meinen Landsleuten helfen und auch für mich selbst weiterlernen. Die Eltern sind dankbar für die Unterstützung und kommen gern in unser Elterncafé. Alle wollen die bestmöglichen Chancen für ihre Kinder und legen sehr großen Wert auf eine gute Schulbildung. Uns sind alle Eltern, die einmal vorbeischauen wollen, herzlich willkommen“, lädt Aysel Karaca ein.

Das aktuelle Programm der Elterncafés mit weiteren Terminen für 2014 kann unter www.caritaspeine.de/migrationsdienst/tridem heruntergeladen werden. Ansprechpartnerin ist Tanja Henning-Brandes, Telefon 05171/700375.

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