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25 Jahre Deutsche Einheit: Peiner gingen auf die Straße

Kreis Peine 25 Jahre Deutsche Einheit: Peiner gingen auf die Straße

Kreis Peine/Berlin. Vor genau 25 Jahren wurde aus zwei deutschen Staaten wieder ein Land - eine Million Bürger versammelten sich vor dem Berliner Reichstagsgebäude und jubelten, als die 60 Quadratmeter große Fahne der Einheit gehisst wurde, die die langersehnte Freiheit symbolisch besiegelte.

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Mit einem Feuerwerk am Brandenburger Tor in Berlin feierten rund eine Million Menschen im Jahr 1990 die deutsche Wiedervereinigung.

Quelle: Foto: dpa

Auch im Kreis Peine hat man das historische Großereignis gefeiert. Fröhliche Feste und große Worte begleiteten die Deutsche Einheit.

Direkt nach dem Mauerfall am 9. November 1989 ging alles Schlag auf Schlag: In Peine waren die Bürger direkt nach der Verkündung der Nachricht zu den Autobahnbrücken gelaufen und hatten voller Freude die Neuankömmlinge aus Ostdeutschland mit riesigen Transparenten willkommen geheißen (PAZ berichtete). Hunderte Wartburg und Trabant füllten daraufhin nach und nach die Parkplätze in der Innenstadt - in den ersten Tagen wurden sogar das Bußgeld für Falschparker erlassen, um den Neustart für Ostbürger in Peine zu erleichtern.

Der 3. Oktober wurde dann als Tag der Deutschen Einheit im Einigungsvertrag 1990 zum gesetzlichen Feiertag in Deutschland bestimmt - damit soll er jedes Jahr an den Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland erinnern.

In Peine sind dann vor genau 25 Jahren zahlreiche CDU-Parteimitglieder mit selbstgebastelten Plakaten auf die Straße gegangen und vermittelten die befreiende Botschaft „Wir sind ein Volk“. Allerdings kam bei der Veranstaltung keine überschäumende Freude auf. Die Peiner wirkten nachdenklich während ihres nächtlichen Umzuges vom Schützenplatz zum „Berliner Bären“, dem Gedenkstein an der Ecke Schwarzer Weg/Celler Straße und zurück. Ein kleines buntes Feuerwerk bildete den Höhepunkt der Peiner Feierstunde. Bis spät in die Nacht wurde dann in CDU-Geschäftsstelle gesessen, in der extra für diesen Tag eine „Nacht der offenen Tür“ veranstaltet wurde.

Auch in Oberg hat man gefeiert. Zahlreiche Bürger waren dabei, als eine Eiche auf dem Vorplatz der Kirche gepflanzt wurde, um die Nachkommen an den ehrwürdigen Tag zu erinnern. Der einstige Ortsbürgermeister Werner Plate ließ in einer kleinen Rede die vergangenen Jahre Revue passieren und bezeichnete den 3. Oktober als „einen historischen Tag, auf den wir 45 Jahre gewartet haben“.

In Harvesse ging es hingegen viel lauter zu. Hier hatte man ein spaßiges Freudenfest veranstaltet, dem rund 400 Besucher aus allen Ortschaften der Gemeinde Wendeburg sowie aus Magdeburg und Stendal beiwohnten. Die Vechelder hingegen nutzen den historischen Tag als Anlass, um die Partnerschaft mit Biederitz (Sachsen-Anhalt) zu vollziehen. So waren rund 50 Bürger in die Partnergemeinde gekommen, um ein fröhliches Fest zu feiern. Als dann um Mitternacht die Hymnen gesungen wurden, zündeten die Biederitzer mit den Vechelder zusammen ihr Vereinigungs-Feuerwerk an. Im Anschluss gestalteten die ehemaligen Ost-Bürger diese Nacht eine Art Volksfest, das den Vergleich mit den örtlichen Schützenfesten nicht zu scheuen brauchte.

mgb

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