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25 000 Hektoliter Härke-Bier produziert: Der positive Trend setzt sich fort

Peine/Einbeck 25 000 Hektoliter Härke-Bier produziert: Der positive Trend setzt sich fort

Peine/Einbeck. Positiver Trend und neue Investitionen bei der Härke-Brauerei: Nachdem bereits das erste, verkürzte Geschäftsjahr mit einem kleinen Plus abgeschlossen wurde (PAZ berichtete), hat sich der Trend nun verfestigt, sagte gestern Braumanufaktur-Geschäftsführer Ulrich Meiser der PAZ.

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Die Härke-Brauerei „Am Werderpark“ in Peine: Nach der Insolvenz geht es bergauf. Die Bier-Produktion steigt, und es wird kräftig in den Standort investiert.

Quelle: mic

Zum Ende des Geschäftsjahres erwartet er eine weitere Steigerung des Ergebnisses. In den ersten sechs Monaten stieß Härke gut 25 000 Hektoliter - also 2,5 Millionen Liter - Bier aus. Eine weitere gute Nachricht gibt es für Freunde des Härke-Rotbiers, das ab 6. Oktober wieder auf den Markt kommen wird.

Im vergangenen Jahr hatte Härke nach elf Monaten als Tochter der Einbecker Brauhaus Aktiengesellschaft 33 000 Euro zum Gewinn beigesteuert. Aufgrund der guten Entwicklung soll am Standort weiter kräftig investiert werden, sagte der andere Geschäftsführer der Peiner Braumanufaktur, Werner Arzeus.

Geplant ist eine Investition von knapp 500 000 Euro ins ehemaligen Braumeisterbüro gleich neben dem denkmalgeschützten Torbogen der Brauerei. Dort wird künftig Betriebsleiter Martin Härke sein Büro haben, genauso wie die Koordinatorin für die Besichtigungen der Brauerei, Sabine Härke. Gleichzeitig sollen die Sozialräume für die Belegschaft saniert werden. Auch eine energetische Sanierung ist geplant.

Der Absatz der Einbecker Brauhaus AG inklusive der verbundenen Tochtergesellschaften, zu denen auch Härke gehört, belief sich im ersten Halbjahr 2014 auf 362 000 Hektoliter, sagte Einbecker-Chef Lothar Gauß. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres wurden bei der Einbecker Brauhaus AG Umsatzerlöse in Höhe von 22,1 Millionen Euro erzielt. Der Jahresüberschuss in dem Zeitraum beträgt 296 000 Euro.

„Einen normalen Witterungsverlauf und ein stabiles wirtschaftliches Umfeld unterstellt, ist die Ausschüttung einer Dividende für das laufende Jahr aus heutiger Sicht möglich“, sagten die beiden Vorstände Lothar Gauß und Walter Schmidt.

pif

Kommentar

Segen für den Standort

Der Einstieg der Einbecker Brauhaus AG bei der insolventen Härke-Brauerei im vergangenen Jahr hat sich als Segen für den Brau-Standort Peine erwiesen. Denn mit den finanzkräftigen Investoren im Hintergrund können dringend notwendige Investitionen umgesetzt werden. Noch besser ist, dass das Engagement inzwischen Früchte trägt – die nicht nur kulinarischer Natur sind wie das eigens für die Gastronomie entwickelte Rotbier, das nun erneut auf den Markt kommt. Bleibt zu hoffen, dass der kontinuierliche Umbau der Traditionsbrauerei zur Braumanufaktur weiter Früchte trägt, damit wir Peiner auch in Zukunft die Biere aus heimischer Produktion mit Peiner Brunnenwasser genießen können.

Thorsten Pifan

Einbecker rettete die insolvente Härke-Brauerei

Peine/Einbeck. Die Einbecker Brauhaus AG, deren Historie bis in das Jahr 1378 zurückreicht, zählt zu den be­kanntesten Brauereien Deutschlands. Das „Ainpöcksche Bier“, besser bekannt als Bockbier, hat hier seinen Ursprung. Das Einbecker Brauhaus übernahm im letzten Jahr die insolvente Peiner Härke-Brauerei „Am Werderpark“. Der Gläubigerausschuss bewertete damals das Angebot des Unternehmens aus Einbeck mit Abstand am besten. 16 von ehemals 30 Mitarbeitern behielten ihren Job.

Bereits seit Oktober 2011 war das Peiner Bier im Rahmen eines Kooperationsvertrag bei Einbecker abgefüllt worden. Aus der Peiner Härke-Brauerei wurde somit die Härke-Braumanufaktur.

Unter der Dachmarke Einbecker bietet die niedersächsische Traditions­brauerei ihren Kunden in Handel, Getränkefachgroßhandel und Gastronomie zahlreiche Sorten und Spezialitäten an. Flaggschiff ist das „klassisch-herbe Einbecker Brauherren Premium Pils“.

Zu den 100-prozentigen Tochtergesellschaften der Einbecker Brauhaus AG zählen die Braumanufaktur Härke, die Göttinger Brau­haus AG, die Martini Brauerei Kassel und die Hanse Service- und Logistik GmbH. Die Aktie der Einbecker Brauhaus AG ist an der Mittelstandsbörse Deutschland in Hannover notiert.

 rd

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