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24 Stunden Elternschaft: Baby-Simulatoren hielten Pestalozzischüler auf Trab

Peine 24 Stunden Elternschaft: Baby-Simulatoren hielten Pestalozzischüler auf Trab

Immer wenn ein kleines Baby das Licht der Welt erblickt, ist es für die frischgebackenen Eltern das schönste Geschenk der Welt. Doch sobald der Alltag durch lautes und nicht mehr enden wollendes Geschrei gestört wird, kann es ziemlich anstrengend werden. Und genau das haben 18 Jugendliche der Pestalozzischule Peine am eigenen Leib gelernt: Insgesamt zwei Tage mussten sie auf einen Baby-Simulator Acht geben. Gestern wertete Magret Borsum vom Caritasverband ihre Puppen aus und überprüfte, wie die Babys behandelt worden sind.

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Mit den Puppen: (v.l.) Marcel Kamke, Christian Franke, Mareike Kielsbach und Svetlana Levochkin nahmen am Baby-Projekt teil.

Quelle: mgb

Sie wirken auf den ersten Blick lebensecht: sie schnarchen, weinen und atmen. Doch in Realität waren in den vergangenen 24 Stunden acht Baby-Simulatoren mit ihren „Adoptiveltern“ in Peine unterwegs. „Wir mussten die Puppen mit nach Hause nehmen und sie füttern, windeln wechseln und wiegen“, sagte der 15-jährige Teilnehmer Marcel Kamke. Doch einfach war das nicht für ihn, denn er - wie auch die anderen Teilnehmer - wurden auf der Straße angesprochen und beschimpft, sobald Passanten bemerkten, dass es sich im Baby-Tragekorb um eine Puppe handelte. „Das war echt peinlich“, sagte Mareike Kielsbach (15) und fügte hinzu: „Besonders, weil die Leute dachten das wäre mein eigenes Kind.“

Den ersten Tag nahmen die Schüler die Simulatoren mit nach Hause, den zweiten Tag übernachteten die Jugendlichen in der Schule und versorgten vor den Augen ihrer Lehrer die Puppen. Doch von Schlaf konnte nicht die Rede sein: Die jeweils unterschiedlich programmierten Simulatoren hielten die Schüler auf Trab. Und obwohl die Jugendlichen nach der 24-stündigen Elternschaft deutlich übermüdet waren, hat ihnen das Projekt gut gefallen, da sie viel gelernt haben. „Aber jetzt möchte ich noch kein Kind haben“, sagte Christian Funke (15) abschließend.

mgb

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