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23805 Verkehrssünder mussten zahlen

Peine 23805 Verkehrssünder mussten zahlen

Peine. Viele Verkehrssünder hat die Stadt Peine im Jahr 2012 erwischt. Insgesamt gab es 23805 Verwarnungen wegen Parkverstößen, die Höhe des Bußgelds für die Parkknöllchen lag bei insgesamt 200000 Euro. Das ergab eine aktuelle Bilanz.

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Tausende Falschparker kassierten im vergangenen Jahr ein „Knöllchen“: Jetzt sollen die Bußgelder erhöht werden.

Quelle: mic

Dabei mussten laut Stadt-Sprecherin Karin Richter 2105 Verfahren von den insgesamt 23805 Parkverstößen „zur Bußgeldstelle des Landkreises abgegeben werden, da die Verwarnungen von diesen Autofahrern nicht akzeptiert worden sind“. Dort werden die jeweiligen Fälle nochmals überprüft.

Die Zahl der Verstöße liegt in Peine auf hohem Niveau, nur 2011 lag sie mit 25363 Verwarnungen (215000 Euro) noch höher. Zum Vergleich: 2010 waren es 19405 Verwarnungen (176650 Euro) und 2009 insgesamt 21145 Verwarnungen (179380 Euro).

Hinzu komme ein anderes Phänomen. „Die Bereitschaft der Verkehrsteilnehmer, aus Bequemlichkeit oder Zeitdruck eine kurzzeitige Verkehrsordnungswidrigkeit zu riskieren, wird immer größer“, sagt Richter. Zugleich sei im Amt für Ordnung und Recht festzustellen, dass die Einsicht der ertappten Verkehrssünder immer geringer werde. Diese Tendenz aus den Vorjahren sei bestätigt worden und werde sich wohl auch in 2013 fortsetzen.

Keine Veränderungen gebe es bei den häufigsten Verwarnungsgründen - sie machen zusammen 70 Prozent aller Verkehrsordnungswidrigkeiten aus.

Diese Verstöße sind:

Parken ohne Parkschein

Parken ohne Parkscheibe

Parken im verkehrsberuhigten Bereich außerhalb markierter Parkflächen

Parken im eingeschränkten und absoluten Halteverbot

Parken auf dem Gehweg und in der Fußgängerzone

Verkehrssünder würden besonders häufig auf den Parkplätzen für Kurzzeitparker im Bereich der Schützenstraße und an der Glockenstraße auffallen. Weiterer Schwerpunkt seien die verkehrsberuhigten Bereiche rund um die Fußgängerzone.

Geplant: HöhereStrafen fürKnöllchen

Falschparker aufgepasst: Wer sein Auto an verbotenen Stellen parkt, soll in Zukunft mehr für das Knöllchen bezahlen. Eine neue Verordnung des Bundesverkehrsministeriums sieht vor, dass beim Überziehen der Höchstparkdauer um bis zu 30 Minuten künftig ein Verwarnungsgeld von zehn Euro vor. Bisher sind fünf Euro fällig. Jede weitere Überschreitung werde ebenfalls um fünf Euro teurer, heißt es in den Plänen: Beim Falschparken bis zu einer Stunde seien dann 15 Euro fällig, bis zu zwei Stunden 20 Euro, bis zu drei Stunden 25. Wer noch länger überziehe, müsse 30 Euro zahlen.

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