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200 Peiner streiken in Hannover

Streik 200 Peiner streiken in Hannover

Eisige Kälte von minus fünf Grad und ein beißender Wind begleitete gestern 200 Peiner auf dem Weg zur Streik-Kundgebung in Hannover. Entsprechend gereizt war die Stimmung angesichts eines fehlenden Angebots der Arbeitgeber.

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Eisiger Wind schlug den Peinern auf dem Schützenplatz in Hannover entgegen.

Quelle: privat

Peine . 200 Mitarbeiter der Kreis- und der Stadtverwaltung Peine haben gestern gestreikt und sich den Weg zur landesweiten Demonstration nach Hannover gemacht. Mit vier Bussen sind die Gewerkschafter von Verdi und Komba gemeinsam von Peine aus in die Landeshauptstadt gefahren, um vom Schützenplatz bis zum Opernplatz in einem etwa zwei Kilometer langen Menschenzug zu demonstrieren.

Mit gleichzeitig drei Zügen sind 15 000 Gewerkschafter dann sternenförmig bis zum Opernplatz gekommen. Zur Demonstration hatten auch die Gewerkschaft der Polizei und die GEW aufgerufen. Besonders betroffen von den Streiks waren in Peine die Kindertagesstätten. Mitarbeiterinnen von sechs Tagesstätten beteiligten sich am Arbeitskampf. So gab es zum Beispiel in der Rappelkiste nur eine Notgruppe mit 25 Kindern, eine nachmittägliche Notgruppe gab es auch in der Tagesstätte Löwenzahn. Ganz zu war Lummerland, weil sich dort alle Mitarbeiterinnen am Warnstreik in Hannover beteiligten. In der Villa Kunterbunt gab es zusätzlich zehn Plätze für Kinder.

Nach Angaben der Stadt konnten alle Kinder, die einen tatsächlichen Bedarf hatten, untergebracht werden. Koordiniert wurde die Verteilung durch das Schulverwaltungsamt.

Aus der Rathausverwaltung beteiligten sich 32 Mitarbeiter, von den städtischen Betrieben waren es 44, nach Angaben der Stadt. Zudem beteiligten sich einige Schulhausmeister und fünf Kreisbeschäftigte am Warnstreik.

Nicht betroffenen waren die Verwaltungen der übrigen Gemeinden im Landkreis Peine, das ergab ein Rundruf der PAZ in den Rathäusern von Edemissen bis Ilsede und Hohenhameln bis Wendeburg.

Wolf-Heinrich Becker von der Gewerkschaft Komba in Peine sagte am Abend der PAZ, dass vor weiteren Warnstreiks die Verhandlungen am 11. und 12. Februar abgewartet werden sollen. Das heißt für die Eltern im Peiner Land, dass die Betreuung der Kinder ab heute wieder ganz normal stattfindet.

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