Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
200 Erzieher legten die Arbeit nieder

Peine 200 Erzieher legten die Arbeit nieder

Zahlreiche Beschäftigte sind dem Aufruf der Gewerkschaften Verdi und Komba gefolgt und haben am Mittwoch die Arbeit nieder gelegt.

Voriger Artikel
Stadtwerke Peine bereiten sich auf Blackout vor
Nächster Artikel
Politiker kritisieren Bogumil-Gutachten

Streik-Aktion der Gewerkschaft Komba.

Quelle: Michael Lieb (mic)

Infolgedessen waren sämtliche städtischen Kindertagesstätten geschlossen. Wolf Becker, Vorsitzender der Fachgruppe Sozial- und Erziehungsdienst der Komba Niedersachsen, wertete den Warnstreik als vollen Erfolg. In Peine beteiligten sich 90 Beschäftigte.

Die Komba hatte zu einem „Streik-Frühstück“ in die Gaststätte „Tandür“ eingeladen, bei dem unter anderem die Transparente und Plakate für weitere Streikaktionen getroffen wurden. Die Gewerkschaft geht derzeit offenbar nicht davon aus, dass die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, die am kommenden Montag, 23. März, in Münster fortgesetzt werden, erfolgreich verlaufen und rüstet sich für den Arbeitskampf.

Becker: „Es tut uns leid, dass die Eltern, die ihre Kinder betreuen lassen, unter dem Streik leiden müssen, aber wir sehen leider keine andere Möglichkeit.“ Im Wesentlichen gehe es der Gewerkschaft nur indirekt um mehr Geld, sondern vielmehr um eine gerechtere Gehalts-Eingruppierung. Wichtig ist der Komba vor allem die Wertschätzung für den Beruf – und damit gehe eine faire Bezahlung automatisch einher.

- Etwa 80 Erzieher aus Peine sind am Mittwoch dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt und gestern ebenfalls in einen ganztägigen Warnstreik getreten. Gemeinsam mit Hunderten Kollegen aus der Region nahmen sie an der regionalen Kundgebung der Gewerkschaft in Braunschweig teil.

Wie die Komba fordert Verdi für seine Mitglieder eine spürbare Aufwertung der Arbeit – nicht nur gesellschaftlich, sondern auch finanziell. Insbesondere an den Eingruppierungen soll sich etwas ändern: Erzieher, Sozialassistenten, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und Sonderpädagogen erwarten eine bessere Eingruppierung, die in der Summe einer Aufwertung um zehn Prozent entspricht.

mic

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung