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200 Besucher beim Vorleseabend

Peine 200 Besucher beim Vorleseabend

Peine. Mehr als 200 Gäste lauschten gestern abwechslungsreichen Texten beim Leseabend im Ratsgymnasium. Unter den fast 50 Vorlesern waren neben Schülern auch Peiner Promis wie der Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD), Landtagsabgeordnete Silke Weyberg (CDU) oder PAZ-Chefredakteur Dirk Borth. Schulleiter Dr. Jan Eckhoff: "Vorlesen ist eine der wichtigsten Sozialisationsformen."

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Vorleseabend: Schulleiter Dr. Jan Eckhoff begrüßte die Gäste.

Quelle: im

Ob Hape Kerkelings Reisetagebuch „Ich bin dann mal weg“, Klassiker wie Goethes Zauberlehrling, Jugendbücher von den „Drei Fragezeichen“, Marc Twain oder Gedichte: „Es wurden Texte ausgesucht, die den Lesern am Herzen liegen und die sie gerne vorlesen wollten“, erläuterte Schulleiter Dr. Jan Eckhoff.

„Ich bin beeindruckt von der Resonanz und dankbar, dass es so gut angenommen wurde. Das macht mich ein Stück weit stolz“, freute sich Eckhoff, der selbst Gedichte vorlas. Anlass für die Aktion war der bundesweite Vorlesetag, an dem zahlreiche Schulen in ganz Deutschland teilnahmen. Eckhoff: „Diese Aktion ist eine sehr gute Idee und Vorlesen ein wichtiger kultureller Aspekt - das zeigt sich auch daran, wer zugesagt hat.“

Die Resonanz der Besucher bestätigte dies: Mehr als 200 Peiner kamen zum Vorleseabend in die Räume des Gymnasiums, um ehemaligen und aktuellen Schülern, Lehrern, Eltern und Peiner Promis - etwa der stellvertretenden Landrätin Doris Meyermann (Grüne) und Hubertus Gillmeister von der gleichnamigen Buchhandlung - beim Vorlesen ihrer Lieblingstexte zu lauschen.

Die große Bedeutung des Vorlesens dürfe nicht unterschätzt werden. Eckhoff: „Wer vorliest, nimmt diejenigen, die ihm zuhören mit auf eine Reise, sei es in eine spannende Geschichten oder in märchenhafte Welten. Das Vorlesen ist eine der wichtigsten Sozialisationsformen.“

Die Veranstaltung lobten auch die Promis wie Kulturringchef Christian Hoffmann, der aus „Chronik eines angekündigten Todes“ von Gabriel Garcia Marquez las: „Das Lesen von Literatur ist eine wichtige Kulturtechnik, droht aber leider zu verschwinden. Dabei fußt unsere Kultur auf dem geschriebenen Wort.“

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