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2,3 Millionen für Förderung der Krippenplätze

Beschluss des Peiner Kreistags 2,3 Millionen für Förderung der Krippenplätze

Die Erhöhung der Betriebskosten-Förderung für Krippenplätze war das Hauptthema der gestrigen Sitzung des Peiner Kreistags. 46 stimmberechtigte Mitglieder trafen sich dafür in der Aula des Ratsgymnasiums.

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Die Kreistagsmitglieder diskutierten in der Aula des Ratsgymnasiums über die Betriebskostenförderung für Krippenplätze.

Quelle: Dennis Nobbe

Kreis Peine. Ab diesem Jahr soll die Förderung für Krippenplätze monatlich 150 Euro für einen Halbtags- und 200 Euro für einen Ganztagsplatz betragen, um die Kostensteigerungen der vergangenen Jahre bei den Trägern zu berücksichtigen.

Zum Vergleich: Bisher waren es 110 Euro für einen Halbtags- und 160 Euro für einen Ganztags-Krippenplatz, die der Kreis beisteuerte. Durch die beantragte Erhöhung ergibt sich ein Gesamtkosten-Zuschuss an die Stadt Peine, die Gemeinden und freien Träger in Höhe von 2,3 Millionen Euro in 2017, was eine Steigerung von knapp 800 000 Euro zum Vorjahr bedeutet.

Die Ilseder Kreistagsabgeordnete Ilse Schulz (FBI) merkte zu dem Beschlussvorschlag an, dass eine Halbtagsstelle in der Kinderbetreuung 30 und eine Ganztagsstelle 39 wöchentliche Arbeitsstunden umfasse. Sie appellierte an die Kreistagsmitglieder, darüber nachzudenken, die Förderung künftig anders zu verteilen. So wünsche sie sich eine Förderung von 160 Euro für eine Halbtags- und 190 Euro für einen Ganztagsplatz.

Dr. Detlef Buhmann vom Fachbereich Soziales, Jugend, Gesundheit des Landkreises gab zu bedenken: „Die Gemeinde Ilsede hat bei den Krippen deutlich mehr Halbtags- als Ganztagsplätze. Ilsede würde von dem Vorschlag von Frau Schulz profitieren, aber ginge es zu Lasten der anderen Gemeinden.“ Aus Sicht der Verwaltung sei keine Änderung der Beschlussvorlage nötig. „Der Bedarf an Krippenplätzen wird weiterhin steigen, die Finanzierung der Plätze wird immer wieder ein Thema sein“, so Buhmann abschließend. Letztendlich stimmten die Kreistagsmitglieder der Beschlussvorlage mit einer Gegenstimme zu.

Die CDU-Fraktion brachte zudem einen Antrag ein, in dem gefordert wird, künftig bei Haushaltsberatungen in den Fachbereichen „den präventiven Grundgedanken als ergänzendes und verbindliches Steuermerkmal zu berücksichtigen“. Gemeint sind damit etwa vorbeugende Maßnahmen im Vorschulbereich wie frühkindliche Hilfen. Das Thema solle im Kreisausschuss weiter behandelt werden, hieß es seitens der Verwaltung.

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