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1970er-Jahre-Ausstellung im Peiner Kreismuseum

Farbenfroh, witzig und informativ 1970er-Jahre-Ausstellung im Peiner Kreismuseum

Für die einen war es der Retro-Charme der Kleider, die die 70er-Jahre ausmachten andere erinnerten sich an das Thema Emanzipation der Frau und wieder andere freuten sich über die Peiner Bilder in der neuen Ausstellung des Peiner Kreismuseums. Farbenfroh, witzig und informativ – damit sollte ins eine interessante Zeitreise getragen werden.

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Die Besucher begaben sich auf eine Zeitreise mit unterhaltsamen Erinnerungen.
 

Quelle: Birthe Kussroll-Ihle

Peine.  Für die einen war es der Retro-Charme der Kleider, die die 1970er-Jahre ausmachten andere erinnerten sich an das Thema Emanzipation der Frau – und wieder andere freuten sich über die Peiner Bilder in der neuen Ausstellung des Peiner Kreismuseums. Farbenfroh, witzig und informativ – damit sollte ins eine interessante Zeitreise getragen werden.

Gestern eröffnete die 1970er-Jahre-Ausstellung „Prilblümchen, Plateauschuhe, Parka. Peiner Mode, Politik und Geschichte“ im Peiner Kreismuseum, mit der sich die Museumsleiterin Dr. Ulrika Evers nach fast 30 Jahren als Chefin im Sommer in den Ruhestand verabschiedet.

Dr Ulrika Evers (links) und Kuratorin Petra Watermann haben damals und heute zeitgemäß in Form einer bunten Ausstellung verbunden

Dr. Ulrika Evers (links) und Kuratorin Petra Watermann haben damals und heute zeitgemäß in Form einer bunten Ausstellung verbunden.

Quelle: Birthe Kußroll-Ihle

„Die 1970er-Jahre haben die meistern der Besucher selbst miterlebt und sie werden sich in vielen Exponaten wiedererkennen“, sagte Erster Kreisrat Henning Heiß in seiner Begrüßung. „Seit fünf Jahren habe ich die Ausstellung geplant, wir haben so viele Stücke im Fundus, unsere Ausstellungsfläche reicht nicht für alle Schätze und Schenkungen“, sagt Evers.

Kuratorin Petra Watermann erläuterte die Ausstellungsthemen: Eine Vitrine ist dem Titelthema gewidmet, es geht um Hippiezeit, Emanzipation, Berufswelt, Abendmode, Folklore, den Aufruf in der Peiner Allgemeinen Zeitung an Brautpaare zu einer Fahrt mit der Hochzeitskutsche, Reklame aus Peiner Geschäften mit Männermode, Trimmbewegung, Glitzer-Disco, Wohnwelten und die Einrichtung eines Kinderzimmers.

Interessant

Interessant: Die Kleidungsstücke von damals.

Quelle: Birthe Kußroll-Ihle

„Mein Jugendzimmer war braun und orange, ich habe es geliebt. Mit meiner Freundin saß ich auf der Mauer und zählte Autos, es fuhren kaum welche durch Meerdorf“, erinnerte sich Marina Stannek aus Stederdorf. Dunja Hauchstein aus Peine kam mit ihrer Tochter Jasmina (18) und zeigte ihr kuriose Modeschöpfungen aus der damaligen Zeit. „Einige Kleider würde ich sofort tragen“, so die Mutter, während die Tochter bemerkte: „Früher war die Mode fröhlich und bunt. Heute sind die Farben dunkler.“

Christa Schmiedel entdeckte sich an der Fotowand und rief: „Schrecklich, diese große Brille, aber ich fand sie damals gut.“ Dann fügte sie hinzu: „In einer kleinen Wohnung am Damm hatten wir das Frauenhaus gegründet.“ Es sei traurig, dass es heute immer noch sehr ausgebucht sei und dringend benötigt werde.

Von Birthe Kussroll-Ihle

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