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100 Gäste kamen zur Diskussion

Franz Müntefering beim Peiner ASB: 100 Gäste kamen zur Diskussion

Morgens Herne, mittags Berlin, am Abend Peine und später noch Frankfurt. Auch wenn der ehemalige Bundesminister, Vorsitzender der SPD und Vizekanzler, Franz Müntefering, nicht mehr in politischen Ämtern aktiv ist, so ist er doch noch viel unterwegs.

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100 Peiner verfolgten die Debatte beim ASB, an der der ehemalige Vizekanzler Franz Müntefering teilnahm.

Quelle: Antje Ehlers

Peine. Am Mittwochabend war er auf Einladung des Peiner Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil (SPD) zu Gast beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dessen Präsident er ist. Nach einer kurzen Einführung zum Thema „Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ durch Müntefering diskutierte er gemeinsam mit Heike Horrmann-Brandt, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Peine, Gerhard Nolte, Geschäftsführer des Caritas-Verbandes Peine, und Hubertus Heil, wie in Zeiten des schnellen Wandels Sicherheit und Beständigkeit bewahrt werden könne. Die Moderation übernahm Günter Hesse.

Für Müntefering sind „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität die Grundwerte der Gesellschaft“. Und er stellte fest: „Einigkeit macht stark - und das nicht nur in der Hilfe, sondern auch in der Politik.“

Horrmann-Brandt führte an, dass die Punkte, die Müntefering in seiner, Einführung angesprochen habe, nämlich Solidarität und Organisation von Hilfen, bereits Grundlagen des Paritätischen seien. „Wir müssen Vorstellungen haben von dem, wie wir leben wollen“, so die Geschäftsführerin und betonte, dass ihr Verband durch die vielen Angebote eine gute Plattform schaffte.

Gerhard Nolte forderte vor allem eine bessere Unterstützung bei der Durchsetzung von Bildungs-Projekten durch die Politik. Schule und weiterführende Bildungsträger würden angesichts von Inklusion und Flüchtlingszuzug dringend Hilfe benötigen. Seiner Meinung nach ist es auch wichtig, „mehr Berührungspunkte zwischen gesellschaftlichen Schichten zu schaffen“.

Alle Gäste waren sich zum Beispiel einig, dass es bei der Bezahlung notwendig sei, Gleichheit zwischen Männern und Frauen zu schaffen. „Dass wir die Welt allein nicht retten können, ist uns allen klar. Aber wir können da etwas tun, wo wir sind“, resümierte Müntefering vor etwa 100 Zuschauern beim ASB.

Dem konnte Hubertus Heil in seinem Schlusswort nichts mehr hinzufügen. Es gab großen Applaus.

ane

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