Szene aus dem Hinspiel gegen Osterode: Vedat Demir (Mitte) setzt sich durch. Der VfB Peine gewann 3:0. Demir darf sich Hoffnung auf einen Einsatz in der Startelf machen.
VfR Osterode – VfB Peine. In den bisherigen 15 Begegnungen gelangen dem VfB lediglich drei Siege – einen davon gab es gegen den VfR Osterode. „Das 3:0 damals war unser erster Sieg“, erinnert sich Gerull gern zurück. Allerdings ergatterten die Gastgeber bislang drei Zähler mehr und stehen derzeit auf Rang elf.
Entsprechend wichtig sei die Partie, sagt Gerull. „Es ist gleich ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel!“ Und das wollen die Gäste gewinnen, „denn ein Sieg könnte einen erheblichen Motivationsschub geben“, erklärt Gerull. Gelingen könne ein Erfolg jedoch nur dann, „wenn alle die nötige Einstellung und das richtige Zweikampfverhalten zeigen“.
Überzeugen in dieser Hinsicht konnten ihn der im Sommer aus der A-Jugend gekommene Abwehrspieler Steven Turek und der kürzlich aus Schmedenstedt zum VfB gewechselte Danny Baumgart. Der Keeper soll den bis zum Saisonende ausfallenden Tolga Colakoglu (Achillessehnenriss) ersetzen. „Beide werden am Sonntag von Beginn auf dem Platz stehen.“
Hoffnung auf einen Platz in der Startelf dürfen sich auch Vedat Demir und Corbin Doppelhammer machen. „Denn Corbin hat eine gute Entwicklung genommen, verfügt über die nötige Grundschnelligkeit und den Willen. Er wird noch kommen!“ Für Hoffnungsträger Maik Düsterhöf hingegen kommt die Partie in Osterorde noch zu früh.
„Er befindet sich nach seinem Kreuzbandriss im Lauftraining, es reicht allenfalls zu einem Kurzeinsatz“, sagt Gerull, der dem 27-Jährigen selbst die Entscheidung überlassen möchte, ab wann er wieder einsatzbereit ist. „Er gibt das Zeichen, wenn es wieder geht!“
Von den im Sommer 2009 gekommenen Zugängen werden morgen Mehmet Yasti und Emrullah Kaya definitiv nicht dabei sein, beide fehlen verletzungsbedingt.
Drei Spieler hingegen haben den Durchbruch nicht geschafft und wechselten inzwischen den Verein: Nils Querfurth (zum TSV Bildung Peine), Sefedin Hasani (VfL Woltorf) und Sebastian Reisch (Arminia Vöhrum).
Lars Lorenz