Die Edemissener setzen im Derby gegen Hohenhameln auf ihre Zweikampfstärke.
TSV Hohenhameln – TSV Edemissen. Gleich sechsmal in Folge muss der TSV Edemissen nun gegen Teams aus dem Peiner Kreis antreten. Begonnen hat das Derbyabenteuer für den TSV am vergangenen Wochenende allerdings mit einer Heimniederlage – gegen Aufsteiger FC Broistedt gab es ein 0:2.
Für Michael Jarzombek, Spielertrainer der Hausherren, spiegelte das Ergebnis indes nicht ganz den Spielverlauf wider. „Ich habe mir die Partie angesehen. Edemissen war sehr zweikampfstark und hätte mit ein wenig mehr Glück auch gewinnen können.“
Ähnlicher Ansicht war auch Edemissens Trainer. „Uns fehlte das nötige Quäntchen Glück“, sagt Helmut Kaub. Ungeduldig werde man ob der dritten Pleite im vierten Spiel indes nicht. „Uns erwartet in den folgenden Wochen zwar kein leichtes Programm, aber wir sind auf Durststrecken eingestellt“, versichert er.
Bange ist ihm vor der morgigen Aufgabe aber nicht. „Wir haben schon bewiesen, dass auch gegen vermeintliche Favoriten etwas drin ist“, sagt Kaub und verweist auf die knappe 1:2-Niederlage im Bezirkspokal-Wettbewerb gegen Landesligist VfB Fallersleben. „Da haben wir stark gespielt. Warum soll uns das gegen Hohenhameln nicht gelingen?“
Eine Überraschung möchte Jarzombek unbedingt vermeiden: „In den Derbys ist alles möglich, deswegen dürfen wir Edemissen nicht unterschätzen“, warnt er. „Wir werden von Beginn an viel Druck ausüben und versuchen, früh in Führung zu gehen“, erklärt der 24-Jährige, der auf alle Akteure zurückgreifen kann.
Beim Gast hingegen fehlen Martin Beyer, Maurice Ruhnow und Keeper Michael Schönheit, der entweder durch Sven-Ingo Busse oder Dennis Hennigs ersetzt wird.
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