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Handball

HSG glaubt an Handball-Wunder

Ein Handball-Wunder muss am Sonntag her, damit die A-Jugend-Handballerinnen der HSG Nord Edemissen noch das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft erreichen.
Edemissens Ivonne Krängel muss sich auch im Rückspiel auf eine körperbetont agierende Leipziger Mannschaft einstellen.

Edemissens Ivonne Krängel muss sich auch im Rückspiel auf eine körperbetont agierende Leipziger Mannschaft einstellen.

© bt

Das Hinspiel ging mit sieben Toren verloren, am Sonntag von 15 Uhr an steigt das Rückspiel.

HC Leipzig – HSG Nord Edemissen. Wenn die erste Halbzeit des Viertelfinal-Hinspiels nicht gewesen wäre, könnte der niedersächsische Vizemeister optimistisch nach Leipzig fahren. „Wir hatten zu viel Respekt“, sagt Ivonne Krängel rückblickend, die in Leipzig voraussichtlich ihr letztes Spiel im Trikot der HSG bestreiten wird. Danach ist für sie wie auch für fünf weitere Mitstreiterin die Jugendzeit vorbei.

Weitere Spielzeit im Jugendteam ist nur möglich, wenn der Rückstand aufgeholt und das Halbfinale erreicht wird. „Wir werden in Leipzig alles versuchen. Natürlich sind wir realistisch betrachtet klarer Außenseiter. Aber gerade im Handball gibt es immer wieder Wunder“, sagt Trainer Timo Liepelt. Der hat nichts dem Zufall überlassen. Intensiv hat er nach dem Hinspiel Video-Analyse betrieben. Vor allem im Abwehrverhalten der Leipziger hat er Defizite ausgemacht. „Wir müssen uns in Leipzig deutlich beweglicher und aggressiver präsentieren“, sagt der Übungsleiter. Seine Spielerinnen hätten es dem Konkurrenten zu einfach gemacht, Tore zu erzielen. Verlass war wie immer auf Torfrau Frauke Kemmer, die eine starke Leistung zeigte. Auf sie wird es auch im Rückspiel besonders ankommen.

Aber auch im Angriff sieht Liepelt noch Steigerungsbedarf: „Das Spiel ohne Ball hat mir nicht gefallen. Außerdem dürfen wir uns von der robusten Spielweise der Leipziger nicht den Schneid abkaufen lassen.“

Im Hinspiel zeigten lediglich Ivonne Krängel und Katharina Buchholz wenig Angst vor der gegnerischen Abwehr, gingen auch dort hin wo es wehtut.

„Wenn uns die Steigerungen im Angriffs- und Abwehrverhalten glücken, ist in Leipzig ein gutes Resultat und vielleicht sogar mehr drin“, gibt sich Liepelt gewohnt kämpferisch und optimistisch.

bt


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