Artistische Ballmitnahme: Steffen-Hägar Bellinskies und Dungelbeck erwarten heute Arminia Vöhrum (blauer Dress).
TSV Dungelbeck – Arminia Vöhrum (Mittwoch, 19 Uhr). Noch in der vergangenen Serie waren die beiden Teams in der Kreisliga die schärfsten Konkurrenten im Titelrennen – selbiges wurde erst am letzten Spieltag entschieden, die Nase vorn hatten die Dungelbecker.
All das spiele am Mittwoch jedoch keine Rolle, versichert Arminias Spielertrainer Jean-Marie Lohmann. Zum einen habe sich die Vöhrumer Mannschaft personell erheblich verändert, „und außerdem liegt unser Hauptaugenmerk auf den Punktspielen“, sagt Lohmann, der seine Elf als Außenseiter einstuft. Grund: „Dungelbeck ist individuell besser besetzt“, erklärt er. Immerhin aber überzeugte sein Team zuletzt, fertigte zu Hause den bis dahin verlustpunktfreien SV Lengede II mit 5:1 ab.
„Für meine junge Truppe war das ein echter Befreiungsschlag.“ Zudem habe dieser Erfolg dem Selbstvertrauen sehr gut getan, konstatiert Lohmann. Dennoch reist die Arminia lediglich mit dem Vorhaben an, „Dungelbeck ein bisschen zu ärgern – wir müssen da schon realistisch bleiben“, mahnt Spielertrainer Lohmann.
Mehr vorgenommen hat sich dagegen der Gastgeber. „Wir wollen unbedingt ins Finale einziehen“, sagt TSV-Trainer Mathias Buchmann. Entsprechend dieser Zielsetzung wird er seine Elf auch offensiv ausrichten. „Wir werden von Beginn an versuchen, Druck auszuüben und Vöhrum unser Spiel aufzuzwingen“, sagt Buchmann, für den die heutige Partie aber auch im Hinblick auf die Punktspiele wichtig ist. „Mit einem Sieg wollen wir Selbstvertrauen aufbauen.“
pet