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Handball-Oberliga

„Das ist ein Endspiel“

Abstiegskracher: Ein Punkt trennt Handball-Oberligist SG Zweidorf/Bortfeld vom nächsten Gegner TuS Altwarmbüchen. Der Peiner Vertreter ist 14. und auf einem Nichtabstiegsplatz. Da wollen auch die Gäste hin.
Auf seine Erfahrung können die Verantwortlichen der SG Zweidorf/Bortfeld noch nicht verzichten: Guido Penderock.

Auf seine Erfahrung können die Verantwortlichen der SG Zweidorf/Bortfeld noch nicht verzichten: Guido Penderock.

© bt

SG Zweidorf/Bortfeld – TuS Altwarmbüchen. In ihrer jüngsten Partie haben beide Teams zwei Punkte gewonnen, die nicht unbedingt eingeplant waren. Die SG siegte beim deutlich höher eingeschätzten MTV Vorsfelde, der TuS setzte sich gegen Northeim durch.

„Der Sieg in Vorsfelde war umso überraschender, weil er ohne unseren Spielmacher Sören Martens errungen wurde“, sagt Trainer Hans-Jürgen Sommer. Bereits das letzte Heimspiel hatten die Zweidorfer ohne ihren Denker und Lenker bestritten und gewonnen. „Wenn Sören nicht an Bord ist, übernehmen andere Spieler mehr Verantwortung. Das ist gut so“, sagt Sommer. Trotz der überraschenden Bilanz: Am Sonntag sind alle froh, dass Martens in der so wichtigen Begegnung wieder helfen kann.

„Das ist das erste von fünf Endspielen, die wir noch in eigener Halle auszutragen haben“, sagt SG-Betreuer Sigurt Grobe, der sein Team leicht im Vorteil sieht. Denn: Die Gäste aus Altwarmbüchen sind zu Hause stärker, siegten wie die SG nur zweimal auswärts.

„Wir müssen gegen Altwarmbüchen die Ruhe bewahren und unser Spiel konzentriert aufbauen, nicht zu früh abschließen“, fordert Grobe. Das sei seinem Team zuletzt in Vorsfelde und auch gegen Stadtoldendorf glänzend gelungen. Ein sicherer Rückhalt in beiden Begegnungen waren die gut aufgelegten Torhüter Arne Piofczyk und Christoph Meyer. Im Angriff sind die SG-Akteure nicht mehr so leicht auszurechnen. In den ersten Begegnungen der Saison war das Spiel sehr stark auf Sören Martens und Eric Weber zugeschnitten. Seit einigen Wochen agieren auch Dirk Buchholz, Jan Behrens und Thomas Schäfer sehr gefährlich aus dem Rückraum, sind immer für Tore gut. „Wir besitzen mehr Alternativen. Das könnte auch gegen Altwarmbüchen ein Vorteil sein“, sagt Grobe. Bis auf den verletzten Rechtsaußen Leonardo Meomartino kann das Trainer-Duo Sommer/Martens die stärkste Riege aufs Feld schicken.

bt


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