Schläuche bereit: Für die praktische Truppmann-Prüfung musste alles am richtigen Ort sein.
Wendeburg-Neubrück. Zwei Wochen lang haben sich die Feuerwehrmann-Anwärter auf den praktischen Teil vorbereitet. Im Frühsommer folgt der theoretische Teil mit einwöchigem Lehrgang in der Feuwehrtechnischen Zentrale in Peine. „Zunächst werden Grundwissen und Grundfertigkeiten vermittelt“, sagt Wendeburgs stellvertretender Gemeindebrandmeister Albert Brenneke.
Die Anwärter müssen beweisen, dass sie Kommandos verstehen – und umsetzen können. Dafür werden für jeden Prüfungsdurchlauf die Positionen der Trupps von Kreisausbilder Peter Splitt neu besetzt. Dann folgt das Kommando. Schnell ergreifen die Helfer die Gerätschaften, eilen zur richtigen Position und rollen zielsicher die Schläuche aus.
Ein Außenstehender erkennt nur ein buntes Durcheinander. Dennoch weiß jeder genau, was er zu tun hat. Anweisungen hallen über den Platz. „Bei der Prüfung wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Anweisungen in der richtigen Reihenfolge wiederholt werden. So wird zunächst die Einheit, dann der Auftrag, das Mittel und das Ziel, zum Schluss der Weg genannt“, sagt Brenneke. Damit nicht genug: Zwischendurch müssen die Prüflinge immer wieder Fragen beantworten.
Trotz der großen Prüfgruppe, ist die Feuerwehr stets bemüht, neue aktive Mitglieder zu gewinnen. Brenneke ist sich sicher: „Am besten klappt das, wenn man Interessierte direkt anspricht. Vor allem in den Dörfern, wo es keine Jugendfeuerwehr gibt, ist das wichtig. Grundsätzlich brauchen wir in der Feuerwehr jeden!“
Tanja Wosnitza
Kommentare
Kommentar schreiben