Verunsicherung in Bortfeld: Kommt die schnelle Internetverbindung DSL oder nicht?
Wendeburg-Bortfeld. Noch vor drei Monaten konnte Wendeburgs Bürgermeister Hans Peter Reupert (CDU) verkünden: „Die DSL-Versorgung in Bortfeld ist gesichert.“ Mithilfe einer Technik namens „Aggregations Switch“ sollte eine Daten-Schnellverbindung, die zwischen Hannover und Berlin verläuft und an westlicher Seite an Bortfeld vorbeiführt, „angezapft“ und die Ortschaft, einschließlich der Marina Bortfeld, mit der Breitband-Internetverbindung versorgt werden. Das bestätigte auch Jörg Heyna von der Telekom.
Doch nun kommen erste Zweifel auf, denn seit Ende Dezember wartet die Gemeinde auf die Rücksendung des unterschriebenen Kooperationsvertrags mit der Deutschen Telekom. „Ich habe heute ein Schreiben aufgesetzt, in dem ich um die Rücksendung des Vertrags bitte“, erklärt Reupert.
Im Vertrag sei die Erschließung des nördlichen Teils der Ortschaft festgehalten, konkret bedeute das, dass mindestens die Lange Straße, Breslauer und Berliner Straße sowie ein Teil der Bortfelder Straße versorgt werden, erklärt Reupert. Ein Leer-Rohr für ein Glasfaserkabel, das für den schnellen Datentransport notwendig ist, wurde bereits an der Langen Straße im Zuge der Tiefbau-Arbeiten für die Telefonleitungen für die Marina Bortfeld mitverlegt. Mit 3500 Euro will sich die Gemeinde an den Kosten beteiligen.
Klärungsbedarf herrscht indessen bei der Erschließung der anderen Ortsteile ebenso wie bei der Frage, welche Grundstücke genau DSL bekommen. „Wir haben bislang nur mündliche Zusagen, aber wir sind froh, dass wir so weit sind“, gibt sich der Bürgermeister zuversichtlich.
Telekom-Sprecher Lorenz Steinke sagte: „Es wird einen DSL-Anschluss geben.“ Allerdings könne bei den momentan herrschenden Temperaturen nicht gebaut werden. „Es gibt die Vereinbarung, die Ortschaft über das Andocken an eine bestehende Glasfaserleitung mitzuversorgen und genauso wird es geschehen.“
Mirja Weber
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