Häufige Besuche einer Sonnenbank machen nicht braun und attraktiv, sondern schaden der Gesundheit.
Kreis Peine. Gnadenlos ist der Gesetzgeber im Bezug auf Sonnenbänke: Solarien dürfen nur von Erwachsenen ab 18 Jahren besucht werden. Peines Verbraucherberaterin Ursula Hopstock betont: „Jugendliche, die dennoch versuchen, sich auf der Sonnenbank bräunen zu lassen, riskieren ihre Gesundheit. Denn die Strahlung im Solarium ist keineswegs harmloser als die der Sonne.“
Folgende Hinweise der Expertin helfen auch Erwachsenen, ein Sonnenbad in der Kabine zu überdenken:
Chronische Hautschäden: Die im Sonnenlicht enthaltene UV-A- und UV-B-Strahlung wird in Solarien in unterschiedlicher Kombination eingesetzt. Sonnenbrand verursachen die energiereicheren UV-B-Strahlen. Werden die herausgefiltert, ist der Körper zwar nur der UV-A-Strahlung ausgesetzt. Das Problem dabei jedoch: Die hoch dosierten UV-A-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und führen zu chronischen Hautschäden – wie zum Beispiel vorzeitigem Altern der Haut.
Vorbräunen: Nicht einmal zum Vorbräunen, als Vorbereitung auf den Urlaub, empfiehlt sich der Besuch einer Sonnenbank. Denn allein durch die UV-A-Strahlung bildet sich keine verdickte Hornhaut, die die Haut vor Sonnenbrand schützt. In Solarien, die sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlung kombinieren, steigt wiederum die Gefahr eines Sonnenbrands.
Sicherheitsstandards: Wer ins Solarium geht, der sollte unbedingt Selbstbedienungsstudios meiden und auf Qualitäts- und Sicherheitsstandards achten. Zu den Kriterien gehören etwa eine zugängliche Notabschaltung, leicht erkennbare Warn- und Schutzhinweise sowie eine begrenze Bestrahlungsstärke. Auch muss qualifiziertes Personal die Kunden individuell beraten und über mögliche gesundheitliche Risiken aufklären können.
Häufige Mängel: Dass Solarien in punkto Sicherheit häufig patzen, beweist eine Marktstudie der Europäischen Kommission in zehn europäischen Ländern, darunter Deutschland. So überschritt jede siebte Sonnenbank die Grenzwerte für UV-Strahlen. Doch Achtung: Auch für Einrichtungen ohne Fehl und Tadel gilt: maximal 50 Sonnenbäder im Jahr.
Thomas Kröger
Kommentare
solarium Niggy Bleifüßchen – 11.03.10
...ich kenne den naturgutaussehenden menschen...er nimmt keine gifte zu sich...dumm gelaufen für dich mein freund, aber ich gebe dem gesetztgeber recht...dann kommt mal geld in die kasse....mal sehen wer als erstes zahlen muß...solarium Freiberufler ohne Abitur – 11.03.10
Hallo lieber Schreiber, mal ein bißchen locker bleiben. Es gibt so viele "ungesunde" Dinge im Leben, die wahrscheinlich auch Sie genießen. Man muß doch nicht gleich alle Solarium-Besucher indirekt als dumm bezeichnen. Ich gehe zwar nicht ins Solarium, finde Ihren Beitrag aber ziemlich daneben.Solarium Gutaussehender Naturfarbener Mensch – 11.03.10
Ab 18 jahre finde ich gut...und die Besucher sollten gleich einen Abiturabschluß mit Notendurchschnitt von 1.00 nachweisen...denn wer Logisch denken kann, geht da nicht runter..Und vorher schriftlich bestätigen lassen, das der Besucher alleine für Folgeschäden haftet.Aber die Krankenkassen zahlen ja auch für solche Leute...