Buntes, schrilles treiben auf dem Marktplatz: Bei schönstem Wetter gab „March Fourth“ aus den USA einen Vorgeschmack.
Peine. Was kommt dabei heraus, wenn zwei gestandene niedersächsische Spielmannszüge auf eine schrille amerikanische Marching-Band treffen? Ein absolut einmaliger Nachmittag mit Musik und Show vom Feinsten –das konnten die mehr als 400 Gäste in der Silberkamp-Sporthalle erleben. Bereits nachmittags hatten sich die drei Kapellen auf dem Marktplatz vorgestellt.
„Man könnte meinen, man wäre im Juli gelandet und Freischießen stände bevor“, begrüßte Jürgen Hösel, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Peine abends in der Sporthalle. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung hatte das Konzert gemeinsam mit dem Peiner Freischießen im Zuge der 25. Musiktage organisiert. „Insgesamt finden 65 Konzerte in vier Wochen statt“, erklärte Hösel.
Dann ging’s los: Eingeleitet von den Peiner Stadtpfeifern eröffneten die Spielmannszüge aus Groß Bülten und Stederdorf mit bekannten Konzertmärschen den Abend, um mit modernen Stücken zum furiosen Auftritt der amerikanischen Marching-Band March Fourth überzuleiten.
In schrillen Kostümen und sichtlich bester Laune stürmten die Musiker aus Portland in Oregon die Sporthalle und sorgten von Anfang an für beste Stimmung. Wuchtig laute Rhythmen, Akrobatik und witzige Tanzeinlagen rissen das Publikum mit.
Absoluter Höhepunkt des Abends war der gemeinsame Auftritt aller drei Gruppen in einem grandiosen Finale. Lang andauernder Applaus belohnte die Musiker für die tolle und im Wortsinne einmalige Leistung.
Zu dem einmaligen Spektakel war sogar der Fernsehsender Sat 1 gekommen.
nic
Kommentare
Musiktage Fan – 07.09.10
Ich denke wenn ein Düsenjet startet, oder ein Güterzug an einem vorbeirauscht, dann kann man es als Lärm bezeichnen. Wenn Töne erklingen egel in welcher Form ist es Musik. Diese Musik muss ja nicht immer jeden Geschmack treffen. Da Peine eine Hochburg der Spielmannszüge ist, ist es nicht vermeidbar diese Klänge mehr als nur einmal im Jahr zu Hören. Die Mischung der unterschiedlichen Musikformen auf dem Martkplatz war eine grandiose Vorstellung, die durch ein sehr gutes Konzert zum Abschluss gebracht wurde. Wer dies nicht hören möchte, sollte die Fenster geschlossen halten oder einfach nicht hinhören und anderen die Freude lassen......denkt sich Unsereiner
Lärm The Quiet One – 06.09.10
na toll, das geht immer, ne?!Ganz davon ab, daß sich die Darbietung aus den USA im Niveau 10 Richterskalen weiter oben befand als die debile Marschmusik der Uniformierten, wo sind die Leute, die sich über "Fluglärm" aufregen ? wenn schon an Lärm rumkriteln, dann aber richtig.
fragt sich unsereiner.....