Peine. Die Aufstellung der Gedenkstätte war durch Initiative der SPD-Ratsfraktion im November 1993 erfolgt.
Auf einem Betonquader ist die Figur eines liegenden angeketteten Menschen dargestellt, eingerahmt von zwei jeweils drei Meter hohen Betonwänden. Diese tragen auf den Außenseiten Bronzereliefs, eine Mutter mit totem Kind und einem Menschen hinter Stacheldraht; die Innenseiten sind mit je einer bronzenen Schrifttafel versehen.
Das Kunstwerk symbolisiert das Martyrium der gequälten Menschen, die hilflos der Unmenschlichkeit und Brutalität ausgesetzt sind. Die Kette steigt an der einen Seite aus dem Erdboden auf und symbolisiert die emporwachsende Gewalt. Auf der anderen Seite ist die Kette – Symbol der Hoffnung – abgerissen. Die flankierenden Betonsäulen stellen ein Konzentrationslager dar.
Die Gedenkstätte befindet sich direkt an der Straße Kastanienallee am Herzberg.
jö
Kommentare
NS Fragensteller – 09.02.10
Mhh, ja sicherlich hat die Rune auf dem Gedenkstein auch absolut kein faschistischen Hintergrund... Sorry sowas ist genau so ekelhaft wie das beschmieren und von Hunden bekoten lassen der Gedenkstette Hans Marburger Str.Ja Peine hat einen Neo Nazi Untergrund und auch die Stadt sollte auf dieses Problem endlich eingehen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Wolfsangel Kain – 09.02.10
Die Wolfsangel allein ist zwar verboten,findet sich aber legal in vielen Städte und Gemeindewappen wieder. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben