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Unfallschwerpunkte im Kreis Peine

Polizei entschärft Unfallschwerpunkte

2700 Mal hat es im vergangenen Jahr im Peiner Land gekracht. Bei 600 Unfällen sind Menschen verletzt worden. Die Unfallkommission im Landkreis versucht jedes Jahr, gefährliche Stellen zu entschärfen. In der kommenden Woche sind die Verkehrsexperten in Edemissen unterwegs.

Schwerer Unfall gestern auf der Bundesstraße 65 bei Rosenthal: Als Schwerpunkt hat die Polizei die Kreuzung allerdings nicht mehr im Visier. „Seit der Landkreis dort den Starenkasten aufgestellt hat, sind die Unfälle deutlich zurückgegangen“, sagt Polizei-Verkehrssachbearbeiterin Heidemarie Rintelmann.

Schwerer Unfall gestern auf der Bundesstraße 65 bei Rosenthal: Als Schwerpunkt hat die Polizei die Kreuzung allerdings nicht mehr im Visier. „Seit der Landkreis dort den Starenkasten aufgestellt hat, sind die Unfälle deutlich zurückgegangen“, sagt Polizei-Verkehrssachbearbeiterin Heidemarie Rintelmann.

© pif
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Kreis Peine. Die Peiner Straße durch Edemissen ist ins Visier der Unfallkommission geraten. „An der Einmündung zur Hermann-Löns-Straße hat sich im vergangenen Jahr ein Unfallschwerpunkt herauskristallisiert“, sagt Verkehrssachbearbeiterin Heidemarie Rintelmann. In der kommenden Woche ist sie mit den Experten der Unfallkommission dort, um nach Lösungen zu suchen, wie der Unfallschwerpunkt entschärft werden kann.

  • Bereits entschärft worden ist der Gefahrenpunkt zwischen Köchingen und Vallstedt. „Dort sind an der Landesstraße 475 in der Kurve die Bäume entfernt worden“, sagt Rintelmann. Die Bäume standen sehr dicht an der Fahrbahn. Die Folge: Autofahrer hielten automatisch einen Sicherheits-Abstand und gerieten nach der Kurve in den Gegenverkehr. Zudem sei die zulässige Geschwindigkeit an dieser Stelle auf 70 Stundenkilometer reduziert worden.
  • Im Blickpunkt der Polizei ist auch die Ecke Schäferstraße, Ottos Hof und Silberkamp in der Kernstadt. Dort sollen Sicherheitsstreifen für Radfahrer aufgebracht werden – und zwar unmittelbar nach der Winterpause. „Diesen Unfallschwerpunkt beobachten wir bereits seit 2004“, sagt Peines Polizei-Chef Thomas Bodendiek.
  • Laut Rintelmann besteht auch an der Bundesstraße 65 Handlungsbedarf. Zwischen Schwicheldt und Remmertsbrücke habe es 2009 häufiger gekracht. Die Kreuzung bei Rosenthal, wo sich gestern ein schwerer Unfall ereignete, „ist jedoch kein Unfallschwerpunkt“.

pif

Auto brennt, drei Verletzte

Vorfahrt missachtet: Ein Rentner-Ehepaar aus Peine ist gestern gegen 12.30 Uhr auf der Bundesstraße 65 zwischen Rosenthal und Schwicheldt schwer verletzt worden. Der 76-jährige Ford-Fahrer und seine 73-jährige Beifahrerin waren auf dem Weg von Berkum in Richtung Schwicheldt. Gleichzeitig kam ein 18-Jähriger aus der Gemeinde Hohenhameln aus Richtung Vöhrum auf die Bundesstraße zugefahren. Er wurde leicht verletzt.

Offenbar hat der junge Golffahrer den Ford übersehen. Er krachte dem Wagen mit voller Wucht in die Seite. Der Golf fing nach dem Unfall sofort Feuer. Die Polizeibeamten, die als erste am Unfallort waren, löschten den Brand mit einem Feuerlöscher. „Wir haben dann noch einmal nachgelöscht“, sagt Rosenthals Ortsbrandmeister Jörg Munzel.

Da die 73-Jährige im Wrack des Fords eingeklemmt war, musste auch die Feuerwehr der Kernstadt mit einer Rettungsschere anrücken. Im Einsatz waren auch zwei Rettungswagen und der Notarzt. Während der Nach-Alarmierung der Peiner Wehr versorgten die Sanitäter die Rentnerin. Die B 65 war während der Rettungsarbeiten gesperrt.

pif


  • . . – 12.03.10
    Frage mich nur, wie man bei so einer weit überschaubaren Kreuzung die Vorfahrt nehmen kann.... zumal da auch ein STOP Schild steht....
    Fahranfänger halt, der sollte mal sein Fahrschulbuch nochmals studieren, oder evtl. mitnehmen und bei jedem Schild am besten anhalten, um nachzusehen was dieses bedeutet....für mich unverständlich.
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  • Unfallschwerpunkt J.J. – 12.03.10
    Jeder Unfall ( verursacht durch falsches oder dusseliges Fahren ) ist doch schon Grund genug um durch Aufstellen von Verkehrsschilder entweder die Geschwindigkeiten zu reduzieren oder das Überholen zu verbieten. Ein gutes Beispiel ist für mich die B 214 nach Celle ( vor 15 Jahren keine Einschränkungen / Heute alles Begrenzt ).
    Die autofahrenden Bürger müssen wahrscheinlich so ( vor sich selbst ) geschützt werden.
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  • unfallschwerpunkt Niggy Bleifüßchen – 12.03.10
    ....JJJJJJHHHHHHHHHHH.....der Amtsschimmel wiehert...lach mich weg... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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