Beim Neujahrsempfang: (von links) Lehrlingswart Ralf Müller, Obermeister Ralf Klages, Peines Bürgermeister Michael Kessler und Schriftführer Carsten Volgmann.
Peine. Dabei waren unter anderen Peines Bürgermeister Michael Kessler, Kreishandwerksmeister Lutz Seidel, der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Erwin Günter, die Leiterin der Berufsbildenden Schulen, Heike Bickmann, die Vertreterin des Landesinnungsverbands, Brigitta Ehlers-Staak und Ehren-Kreishandwerksmeister Walter Klages. Von der AOK Peine waren Hans Herrmann Buhmann und Andreas Behrends, von der Signal Iduna Torsten Seeler dabei.
Nach einem kurzen Blick auf die allgemeine Wirtschaftssituation ging Ralf Klages, Obermeister der Peiner Tischler-Innung, in seiner Rede insbesondere auf die Situation seines Handwerks ein: Insgesamt sei weiter ein Aufwärtstrend zu erkennen. Hinsichtlich der Betriebsgrößen nehme die Gruppe der Unternehmen mit einem bis fünf Mitarbeitern mit 42 Prozent den größten Anteil ein, gefolgt von Betrieben mit fünf bis zehn Mitarbeitern (29 Prozent) und 10 bis 20 Mitarbeitern (19 Prozent). Nur ein Zehntel der Tischler-Betriebe beschäftigten 20 und mehr Mitarbeiter.
Die große Mehrheit der Betriebe (57 Prozent) verfüge über ein gemischtes Fertigungsprogramm, 23 Prozent hätten sich auf den Baubereich (Fenster, Türen, Treppen) spezialisiert, 14 Prozent beschäftigten sich ausschließlich mit dem Innenausbau und weitere 6 Prozent seien reine Messebau- und Montage-Betriebe. Im Herbst 2011 habe die Anzahl der Lehrlinge pro Betrieb bei 1,4 gelegen.
Klages bedankte sich beim Vorstand und Prüfungsausschuss für die gute Zusammenarbeit und wünschte den Kollegen in der Innung ein erfolgreiches neues Jahr mit vollen Auftragsbüchern. Für Unterhaltung sorgte die Comedy-Truppe „Die Bösen Schwestern“ aus Hannover, außerdem las PAZ-Kolumnist Gerolf Haubenreißer einige Passagen aus seinem neuen Buch vor.
mic