Landwirte wehren sich gegen die Eskalation in der Mast-Debatte.
Kreis Peine. „Der Gesetzgeber hat ein umfassendes Regelwerk erlassen, um Tier-, Umwelt- und Naturschutz, aber auch den Schutz der Verbraucher und Arbeitnehmer sicher zu stellen“, sagt Landvolkpräsident Werner Hilse. Die Landwirte hielten sich an die Regeln, dürften im Gegenzug aber nicht willkürlich in ihrer unternehmerischen Freiheit eingeschränkt werden.
Der Verband der Landwirte in Niedersachsen habe sich von der sich abzeichnenden Eskalation distanziert, sagt Hilse. Er kritisiert die „bewusste Regelverletzung“ einzelner Tierrechtsorganisationen im Kampf gegen jegliche Form der Nutztierhaltung. Das könne nicht länger hingenommen werden.
Das Landvolk appelliert in diesem Zusammenhang, auch an Politiker, Verantwortungsträger in Verwaltungen, anderen Verbänden und in der Wissenschaft sowie der Forschung, sich ebenfalls davon zu distanzieren.
„Wir stellen uns damit nicht hinter Landwirte, die gegen die Regeln verstoßen“, sagt Hilse. Allerdings: „Wir registrieren eine steigende Nachfrage nach Fleisch, darauf reagieren unsere landwirtschaftlichen Unternehmer.“
pif
Kommentare
Thema Voß – 19.08.10
Freunde, wir schweifen vom Thema ab...aber der Bio-Wein, ja da war was...
...ähm... das Bauern-Büble hat sein Abi einst mit 2,0 geschafft... nur mal so
editiert editiert – 19.08.10
---Anmerkung von PAZ-online Redaktion---Bitte zurück zum Thema!
Rechtschreibung ein Gadenstedter – 19.08.10
Ähhh ja, in dem Fall hast du Recht.:-)
Nee, nee sapmi Kerry – 19.08.10
Das kannst Du mir nicht antun, weil... Voß hatte uns noch einen Bio-Wein versprochen, gell?Gewiss ... sapmi – 19.08.10
... Gadenstedter, ich mache es wahr, nicht war;-)@sampi ein Gadenstedter – 19.08.10
Zitat sampi "Euer Blatt weiterhin zu lesen wäre mir ein Gräuel! "würde niemanden stören, dann hören endlich deine unqualifizierten Kommentare auf.
Mach es bitte war.....!
Hilse Voß – 19.08.10
Hilse spricht allen ehrbaren Landwirten aus der Seele! So soll es sein!Foto Kerry – 19.08.10
Vielleicht hätte Herr Pifan ein zweites Bild daneben setzen sollen – den berühmten Vorher-Nacher-Effekt.... Na ja, beim nächsten Mal...Das muß noch sein sapmi – 19.08.10
Herr Pifan, haben Sie kein Schamgefühl? Da berichten Sie über angeblich notwendige Qualställe und setzen das Bild eines "niedlichen Küken" dazu. Ist Ihnen bis heute noch nicht klar, welchen Weg diese Geschöpfe vor sich haben. Ihr seid allesamt von Übel und Euer Blatt weiterhin zu lesen wäre mir ein Gräuel!Regeln einhalten Kerry – 19.08.10
Auch ein Gesetzgeber kann sich irren. Bei dem jetzigen System werden weder Tier, Mensch, Landschaft, noch Umwelt geschützt,„Jegliche Form von Nutztierhaltung“... keiner wird etwas dagegen haben, wenn die EU-Richtlinien beachtet und angewandt werden:
„Diese Regeln sind auf der Grundlage der Europäischen Konvention zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen. Sie spiegeln die sogenannten "Fünf Freiheiten" als Rat nahm von der Farm Animal Welfare:
· Freiheit von Hunger und Durst - Zugang zu frischem Wasser und eine Diät für volle Kraft und Gesundheit,
· Freisein von Unbehagen - eine geeignete Umgebung mit Unterstand und bequemen Ruhebereich,
· Freiheit von Schmerzen, Verletzungen und Krankheiten - Prävention oder rasche Behandlung,
· Freiheit zum Ausleben normaler Verhaltensweisen - ausreichend Platz und Einrichtungen, Unternehmen der Artgenossen,
· Freiheit von Furcht und Not - und die Behandlung, die Leiden zu vermeiden mental.“
Allerdings scheint die kein Politiker, kein Landvolk, kein Landwirt zu kennen und keine EU kümmert sich. Steht nur auf dem Papier...