Setzt auf Neuwahlen: Holger Sturm
Kreis Peine. Am Sonnabend fordert Holger Sturm die CDU-Kreisvorsitzende Silke Weyberg heraus. Die Mitglieder sollen entscheiden, ob sie dem bisherigen Vorstand, der erst im August 2011 gewählt worden ist, vertrauen. Sturm setzt auf Neuwahlen. Ein Team hat er indes noch nicht hinter sich versammelt. Denn Ulrich Kemmer, der als stellvertretender Vorsitzender gehandelt wurde, steht nicht zur Verfügung. „Ich bin nicht einmal gefragt worden, ob ich Interesse habe und ich habe kein Interesse“, sagte Kemmer gestern.
Die Suche nach einem Team bereitet offenbar Schwierigkeiten. In einem ersten Entwurf, der der PAZ vorliegt, sollten Hannes Beims und Sabine Olm Stellvertreter von Sturm werden. Beims bestätigte, gefragt worden zu sein, er habe aber deutlich abgelehnt. Olm wurde vom Kreistagsfraktionsvorsitzenden Hans-Werner Fechner angesprochen. „Ich habe abgelehnt und gesagt, dass ich kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Sturm habe“, sagte sie. Trotzdem sei sie auf der Liste gelandet und habe Fechner daraufhin eine Mail mit der Absage geschrieben.
Holger Sturm zeigte sich gestern gelassen. „Wir sehen am Sonnabend, wie sicher die Anträge auf einen Wechsel sind“, sagte er und bedauerte, dass Kemmer nicht zur Verfügung steht. Er wäre ein Wunschkandidat gewesen. Die nun offene Position als Stellvertreter sei daher noch nicht besetzt. Sturm betonte, „dass es immer das Ziel gewesen ist, bis Sonnabend ein Team zu haben“. Bis dahin sei es noch ein paar Tage hin.
pif