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Peine

Joachim Gauck: Das sagen Peiner zum künftigen Bundespräsidenten

Joachim Gauck soll neuer Bundespräsident werden. Der Theologe ist nach dem Rücktritt von Christian Wulff gemeinsamer Kandidat von Union, FDP, SPD und Grünen. Die PAZ sprach mit bekannten Peinern, was sie davon halten.
Besuchte vor knapp einem Jahr Peine: Joachim Gauck stellte bei Gillmeister sein Buch vor.

Besuchte vor knapp einem Jahr Peine: Joachim Gauck stellte bei Gillmeister sein Buch vor.

© A

Hubertus Heil, Peiner SPD-Bundestagsabgeordneter: „Gauck ist eine ausgezeichnete Wahl, und ich werde ihm am 18. März wie vor zwei Jahren wieder meine Stimme in der Bundesversammlung geben. Mit seiner Persönlichkeit kann er die Distanz zwischen Politik und Bürgern verkleinern.“

Ewa Klamt, Peiner CDU-Bundestagsabgeordnte: „Ich freue mich, dass ich nun Joachim Gauck wählen darf. Er ist überzeugend, aber auch streitbar. Damit hat er das Zeug, Vertrauen für das Amt des Bundespräsidenten in der Bevölkerung zurückzugewinnen.“

Landrat Franz Einhaus (SPD): „Ich halte Gauck für einen geeigneten Kandidaten, der zwischen Politik und Bürgern gut vermitteln kann. Insbesondere zeichnet er sich dadurch aus, dass er die Bedeutung unserer demokratischen Grundlagen überzeugend und anschaulich darstellt.“

Ole Siegel, Vorsitzender der City-Gemeinschaft: „Ich finde es gut, dass Gauck nun Bundespräsident werden soll. Seine Neutralität ist anerkannt und er verfügt mit seinem Alter über Lebenserfahrung und hat als ehemaliger Leiter der Gauck-Behörde ausgezeichnete Erfahrung.“

Peines stellvertretender Bürgermeister, Ewald Werthmann (SPD): „Joachim Gauck ist aus drei Gründen die bestmögliche Lösung: Er ist parteilos und wird seine Meinung offen und ehrlich sagen. Er versteht die Bürger, und die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter ihm. Zudem ist er in einem Staat groß geworden, in dem man um seine Freiheit kämpfen musste.“

Buchhandlungs-Chef Hubertus Gillmeister hatte Gauck bei einer Lesung zu Gast: „Er ist authentisch und stellt sich in den Dienst der Menschen. Er ist in der Lage, das Amt wieder mit der Würde auszufüllen, die es braucht.“

Peines Superintendentin Christa Gerts-Isermeyer: „Ich fand Gauck schon vor zwei Jahren sympathisch. Er vermittelt Werte, die wir brauchen: Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Er hat diese Werte gelebt. Als evangelischer Theologe kann er diese Werte auch gut vermitteln und was mir ganz wichtig ist: Gauck sucht die Nähe zu den Menschen.“

js/pif


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