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Helmuts Beichte: „Ich habe im Knast gesessen“

Mit seiner einfühlsamen Stimme begeisterte er Millionen an den Bildschirmen. Doch mittlerweile wissen die Fans von „Deutschland sucht den Superstar“: Kandidat Helmut Orosz aus Braunschweig hat schon im Gefängnis gesessen. Jetzt spricht er erstmals öffentlich über seine Vergangenheit.

Sympathischer Kandidat: Bisher kam der Braunschweiger Helmut Orosz bei „Deutschland sucht den Superstar“ ausgesprochen positiv rüber. Am Sonnabend wird sich zeigen, ob den Zuschauern Helmuts Talent wichtiger ist als seine unrühmliche Vergangenheit.

Sympathischer Kandidat: Bisher kam der Braunschweiger Helmut Orosz bei „Deutschland sucht den Superstar“ ausgesprochen positiv rüber. Am Sonnabend wird sich zeigen, ob den Zuschauern Helmuts Talent wichtiger ist als seine unrühmliche Vergangenheit.

© RTL
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Braunschweig. Der Gute-Laune-Typ schaut ernst. Es ist Helmut Orosz sichtlich unangenehm, über das dunkle Kapitel aus seiner Vergangenheit zu sprechen. Doch er tut’s. Der Braunschweiger Kandidat in der RTL-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ gibt offen zu: „Ich war schon mal im Knast und habe ein Jahr gesessen.“

2005 unterschlug er mit seiner damaligen Musikfirma 85 000 Euro Gewerbesteuer. Wegen Steuerhinterziehung wurde er zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Ein Jahr später lautete der Vorwurf: Körperverletzung. Ausgerechnet mit seinem besten Freund hatte er seine damalige Freundin im Bett erwischt, erzählt er. „Da bin ich durchgedreht, weil ich die echt geliebt habe“, erinnert sich der 30-Jährige.

Die Folge: „Ich habe ihm die Nase gebrochen und ihr eine Backpfeife gegeben.“ Das Urteil diesmal: zweieinhalb Jahre Gefängnis. Nach einem Jahr kam Helmut wegen guter Führung vorzeitig raus. Erst seit August 2009 ist er laut „Bild“ wieder auf freiem Fuß. Fast direkt aus dem Knast ging’s zum Casting – mittlerweile gehört Helmut zu den letzten 15 Kandidaten der Sendung.

Doch im Leben des gebürtigen Wolfenbüttelers ist noch mehr schief gelaufen. Die „Bild“ berichtet, dass er LSD, Ecstasy und Kokain genommen habe, teilweise in großen Mengen. Dazu Bier – angeblich sieben Liter am Tag. Und er soll sich schon mal selbst in die Psychiatrie eingewiesen haben. Helmut über seine Vergangenheit: „Ich habe mich von einer Scheiße in die nächste geritten.“

Damit soll nun aber Schluss sein – auch dank „Deutschland sucht den Superstar“. Vor der Live-Show am Sonnabend sagt der Braunschweiger: „Mir ist wichtig, dass ich jetzt ein anderer Mensch bin. Auch ,DSDS‘ ist ein Teil meines neuen Lebens. Am Sonnabend ab 20.15 Uhr entscheiden erstmals auch die Fernseh-Zuschauer bei RTL über Helmuts Sänger-Schicksal.

Alex Leppert


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