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Braunschweig

Helmut: Vergangenheit holt ihn wieder ein

Das Wichtigste vorweg: Helmut ist weiter! Der Braunschweiger Kandidat schaffte bei „Deutschland sucht den Superstar“ zwar den Sprung unter die besten 15. Dafür enthüllte die „Bild am Sonntag“ gestern aber die unrühmliche Vergangenheit des vorbestraften 30-jährigen Sängers.
Immer noch dabei! In diesem Moment hat Helmut gerade erfahren, dass er den Sprung in die erste Live-Show geschafft hat.

Immer noch dabei! In diesem Moment hat Helmut gerade erfahren, dass er den Sprung in die erste Live-Show geschafft hat.

© RTL

Braunschweig. Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Freiheitsberaubung – die Liste der Vergehen ist nicht ohne. Der 30-jährige Helmut Orosz, Kandidat in der RTL-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“, hat laut „Bild am Sonntag“ schon im Gefängnis gesessen und steht derzeit unter Bewährung. Die Staatsanwaltschaft habe all dies bestätigt.

Ebenso dies: 2006 soll Helmut seine Freundin und seinen besten Freund zusammen in seinem Bett erwischt und beide verprügelt haben. Harter Tobak! Zumal die Fernseh-Zuschauer den Braunschweiger auch in der Sendung am Sonnabend als sympathischen Zeitgenossen kennen gelernt haben.

Durchschnittlich 6,68 Millionen Menschen verfolgten die Ausstrahlung.
In dieser ging es darum, wie in der Karibik und in Schwetzingen von 34 übrig gebliebenen Kandidaten 19 aussortiert wurden. Helmut blieb dabei – doch der Weg war alles andere als einfach.

Probleme mit dem Text

Zunächst probte er mit der vollbusigen Blondine Steffi „All summer long“ und scherzte, dass er aufgrund des Äußeren der 19-Jährigen „unter erschwerten Bedingungen“ arbeiten müsse. Bedingungen hin oder her, beim Vorsingen am Strand benötigte er einen Textzettel. Jury-Chef Dieter Bohlen fand‘s gar nicht gut. „Ruh dich nicht auf deiner guten Stimme aus“, warnte der Pop-Titan.

Weiter kam Helmut dennoch. Als nächstes sang er – bereits wieder in Deutschland – „Back to you“ von Bryan Adams. Und wieder gab‘s verbale Ohrfeigen von Bohlen. Das Lied sei zu unbekannt und Helmut werde „als Straßenmusiker vor Karstadt“ enden, wenn ihm keiner sage, was er machen müsse.

Als Allerletzter bekam er dann doch das Ticket für die Live-Show am Sonnabend. Der Braunschweiger fiel auf die Knie, es flossen Freudentränen. Bohlens Schlusswort: „Ab jetzt entscheiden die Zuschauer“. Somit wird sich schnell zeigen, ob Helmuts Stimme sowie seine Gute-Laune-Art den Fans der Sendung wichtiger sind als seine Vergangenheit.

Alex Leppert


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