Lars Hoffmeister steht an einem der Autos, auf das Unbekannte Hakenkreuze kratzten.
Peine. Gleich fünf Mal haben die Täter in Peine Horst zugeschlagen und Fahrzeuge auf dem Hof der Firma Hoffmeister zerkratzt. Dabei handelte es sich um Gebrauchtwagen, die zur Straße Horst abgestellt waren. Inhaber Lars Hoffmeister ist sauer, nicht nur wegen des Sachschadens, sondern auch wegen der Hakenkreuze, die die Täter in den Lack gekratzt haben. Der Schaden beträgt zirka 2500 Euro. Er hofft, dass die Täter möglichst schnell gefasst werden.
Zwei weitere Fälle sind der Polizei aus der gleichen Nacht bekannt geworden: An der Sedanstraße in Peine haben unbekannte Täter den Lack eines Audi 3 zerkratzt. Den Sachschaden bezifferte Polizei-Sprecher Stefan Rinke auf 300 Euro.
Auch an den Bleicherwiesen sind die Täter unterwegs gewesen und haben dort einen VW Golf zerkratzt. In diesem Fall beträgt der Sachschaden zirka 1000 Euro. Hakenkreuze hat die Polizei nur auf den Fahrzeugen gefunden, die bei der Firma Hoffmeister abgestellt waren. „Trotzdem schließen wir einen Zusammenhang nicht aus und suchen Zeugen“, sagt Rinke und fragt: Wer hat in der Nacht zu Mittwoch Auffälliges beobachtet. Kontakt zur Polizei: 05171/ 9990.
pif
Kommentare
Hackenkreuze *AZ-Leser – 05.09.10
Wie durchgenallt muß man sein, das man Sympohle in Gegenstände ritzt, die längst Geschichte ist.Der oder die Typen sind sowas von Krank, das keine Medizin helfen würde, so etwas zu kurieren.
Selbst wenn man den oder die Täter findet und vor Gericht stellen würde, irgemndein Richter würde Sie wegen irgendwas laufen lassen.
1984 lässt grüßen Peiner – 03.09.10
Ja genau alles Kameraüberwachen, am besten eine Ausgangssperre verhängen.Dann passiert sowas garantiert nicht mehr.
Schade. Barbecker – 03.09.10
Leider sind es dann solche Idioten, die es einem unmöglich machen mal in Ruhe abends nach Autos zu schauen.Schade das man solche Idioten nicht auf frischer Tat erwischt. Auf der Flucht würde der mindestens fünfmal mit der Knabberleiste auf die Bordsteinkante fallen.
Sachschaden M aus P – 03.09.10
Ist zwar wieder einmal passiert das jugendliche Halbstarke ihre Zerstörungswut an fremden Eigentum auslassen mußten, wenn das Gelände aber eingezäunt gewesen wäre , hätte es die Wandale bestimmt abgehalten ! AlsGegenmaßnahme sollten die nichteingezäunten Autohäuser Flutlichtanlagen mit Bewegungsmelder und Kameras installieren oder einen privaten Sicherheitsdienst Streife laufen lassen ! Da das Gelände nicht eingezäunt war, dürfte es schwer sein, den Schaden bei einer Versicherung geltend zu machen !