Schock kurz vor Weihnachten: Auf der Werderstraße wurde Daniel Kliewe auf seinem Motorroller von einem Auto erfasst.
Kann schon wieder zum Sport: Unfallopfer Daniel Kliewe aus Abbensen packt seine Fußballsachen.
Peine. Mit 40 Stundenkilometern war Kliewe auf seinem Motorroller unterwegs, dann passierte der Unfall (PAZ berichtete). „Ich wollte in die Stadt, um noch Weihnachtsgeschenke zu besorgen“, erinnert er sich. Ein Autofahrer nahm Kliewe die Vorfahrt, der Rollerfahrer flog durch die Luft und landete auf dem Asphalt. An den Unfall selbst erinnert sich der Abbensener nicht mehr: „Ich weiß nur noch, dass ich irgendwann in der stabilen Seitenlage war und dass jemand versucht hat, alles mit seinem Handy zu filmen. Ich stand total unter Schock.“
Der alarmierte Krankenwagen brachte den 22-Jährigen sofort ins Krankenhaus. Doch die Verletzungen erwiesen sich als nicht so schwer, wie zunächst vermutet. „Ich hatte eine Schnittwunde am Finger, eine ordentliche Platzwunde am Knie und eine leichte Prellung an der Schulter“, so Kliewe. Zudem diagnostizierten die Ärzte eine Gehirnerschütterung. „Darum musste ich zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben“ – doch erneut hatte der Mann Glück. Nach nur einem Tag durfte er das Klinikum verlassen. „Ich bin so froh, dass ich Weihnachten schon wieder zu Hause war. Ich habe Glück gehabt, dass mir nicht mehr passiert ist.“
Seinem Motorroller erging es hingegen nicht so gut, der erlitt bei dem Unfall einen Totalschaden. Auf das Negativ-Erlebnis hätte der 22-Jährige gerne verzichtet. Dem Autofahrer macht er dennoch keine Vorwürfe: „Natürlich war das Mist, dass er mir die Vorfahrt genommen hat. Aber Fehler passieren nunmal“, betont Kliewe. „Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert.“
js