Tierpflegerin Nicole Schumacher mit Kater Klaus in der neuen Katzenstation.
Peine. „Bisher mussten wir kranke Tiere in einem isolierten Raum unterbringen, der sich aber auf der normalen Station befand. Die Auslaufwege der Tiere haben sich überschnitten“, sagt Wolfgang Kiesswetter, Vorsitzender des Peiner Tierschutzvereins.
Die neue Katzenstation bietet künftig nicht nur mehr Platz – sie beinhaltet zwei Stationen mit separaten Eingängen. „Das ist für die Hygiene eine wichtige Verbesserung, denn nun sind gesunde und kranke Tiere streng getrennt“, sagt Kiesswetter.
Bei einer kleinen Feierstunde werden ihm morgen die Schlüssel für die neue Station übergeben. Auf 75 Quadratmetern bietet diese Platz für bis zu 32 Tiere. Der Clou: Die Käfige sind so gebaut, dass sie bei Bedarf zusammengeschlossen werden können. „Das zahlt sich aus, wenn wir ganze Katzenfamilien pflegen“, sagt Kiesswetter.
Die Gesamtkosten für die Katzenstation liegen bei knapp 90 000 Euro. Finanziert wurde der Neubau durch das Erbe von Günter und Hanna Kötting. Doch mit Abschluss der Bauarbeiten ist die Station noch lange nicht fertig: „Für die Innenausstattung brauchen wir dringend Spenden“, sagt Kiesswetter. Unter anderem werden Waschmaschinen und Trockner benötigt, um Schutzkleidung direkt in der Krankenstation zu reinigen. Auch für einen Medizinschrank wird Geld gebraucht.
Wer die Station unterstützen will, kann für 10 beziehungsweise 50 Euro Spendensteine kaufen. Diese werden anschließend in einem Beet ausgelegt. Für Spenden ab 500 Euro wird auf Wunsch eine Messingplakette an einer besonderen Spendentafel angebracht. Das Spendenkonto hat die Nummer 118034 bei der Kreissparkasse Peine, Bankleitzahl 25250001. Am kommenden Sonntag findet im Tierheim außerdem zwischen 13.30 und 17.30 Uhr ein großes Sommerfest statt. Besucher können beim Ponyreiten mitmachen. Darüber hinaus gibt es Streicheltiere und einen Flohmarkt.
azi
Kommentare
Katzenstation Momo – 30.08.10
Wieso 3000,-- für eine Katze?Wurde die Katzenstation nur für 32 Katzen insgesamt gebaut und dann wird sie wieder abgerissen? Oder besteht die Katzenstation viele viele Jahre und es können gleichzeitig 32 Katzen versorgt werden? Rein rechnerisch gesehen wären das allein für 10 Jahre bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 14 Tagen 8320 Katzen. Nur mal bitte darüber nachdenken, es lohnt sich.
Tierheim Katze – 30.08.10
Auch wenn im Tierheim sicher nicht alles glatt läuft ...denke ich1. Wenn das Ehepaar dieses Geld dem Th soenden wpllte wird es IHREN Grund gehabt haben...ich denke WIR sollten jedem die WAHL lassen!
2. Was tut ihr für eure Kinder wenn euch diese Thema beschäftigt?
3. Bauen ist teuer! So ist die Welt alles kostet seinen Preis und mit der Spritze zu schwenken ...mhh ich finde Menschen immer interesant und stell mir dann die Frage wer/was ist als nächster dran?
3. Hunde: Richtig einige gehören evtl woanders hin...P..o z.b. aber diese Chance wurde leider vertan...jedoch soweit ich es verfolge bekommt der ein und andere Hund ein neues Zuhause.
Ich würde mir wünschen das viele Tiere vermittelt werden und der Mensch bei sich anfängt um seine Welt zu änder!
Eigenheim für Stubentiger Ein Mensch der Tiere liebt – 24.08.10
Wenn ich manche Dinge hier lese,packt mich die Wut.Was sind das für Menschen die von Tötung schreiben?Unglaublich!Wir hier in Deutschland haben ein Tierschutzgesetz,Gott sei Dank.Tiere sind Lebewesen und wenn es nun Menschen gibt die Tiere lieben und gerne spenden,dann ist das völlig in Ordnung.Tötungsspritze?Seit Ihr noch zu retten?Unglaublich,wer seit Ihr nur?Menschen?Nein,wohl kaum.Kümmert Euch mal lieber um andere Dinge,für was der Statt Geld verschwendet!Jugendliche und andere die faul sind und nicht arbeiten gehen,da muß mal was getan werden!Laßt die armen Tiere in Ruhe,die können sich nicht wehren!!!NetZwerg ein Gadenstedter – 22.08.10
Lieber NetZwergwir wollen uns nicht gegenseitig beleidigen, oder.
Die 68er sind Vergangenheit, die fetten Jahre sowieso. Der Weg ist steinig geworden, also bringts nichts nach hinten zu schauen.
Die Industriellen haben jegliches soziale Denken vergessen und die Politik ist mit sich selbst beschäftigt. Ringsherum wachsendes Elend in Deutschland. Die wenigsten des Mittelstandes wissen was um sie herum passiert weil unser deutscher Mittelstand zu alt ist. Immer weniger junge Familien kommen nicht klar weil es die guten Gehälter nicht mehr gibt. Jedenfalls nicht im Segment der Arbeiter.
Überall wird gekürzt und verteuert. Wenn es den Menschen schlecht geht, ist es doch nicht unmoralisch auch bei den belangen der Tiere umzudenken, die Ansprüche zurückzuschrauben auf ein allgemein verträgliches Niveau. Hoffentlich können wir uns irgendwann mal wieder erlauben unnützes zu tun. Meine Hochachtung an alle die anderes etwas gutes antun, auch oder gerade in schlechten Zeiten. Liebe Wohltäter, alles bitte mit dem richtigen Maß.
Tierliebe ein Gadenstedter – 22.08.10
In Krankenhäusern wird ernsthaft darüber diskutiert ob es sich "rechnet" eine Kinderstation zu betreiben. Da muss es erlaubt sein Tierschützer zu bitten sich etwas zu bremsen.NetZwerg Roland M. – 22.08.10
Und Sie meinen das es Ihren Kindern angenehm war bei schlechter Witterung zu radeln. Was hat das mit selbstständigkeit zu Tun?Zurück zu den Tieren. Alles hat Grenzen, man darf sich nicht zu sehr hochschaukeln.
gehört hier nicht her, wir schweifen ab. ein Gadenstedter – 22.08.10
was hat das mit Erziehung zu tun? Das ist ne Frage des Wetters. Ich musste auch mit dem Rad zur Schule, das war früher.Eins ist sicher, Sie haben keine Kinder. ( oder die sind schon über 40 ) Schreiben kann man viel.
@ Einschläfern. Wir reden hier nicht über Menschenleben.
@ Ausbildung. Wenn man wissen weitergibt muss es reales anwendbares sein. Tierschutz ist mit Sicherheit wichtig, nur darf man sich nicht zur sehr hochschaukeln und muss auf dem Teppich bleiben.
Stubentiger NetZwerg – 21.08.10
@ ein GadenstedterSchulbus (gehört ja eigentlich nich zu Thema)
- Meine Kinder haben ihre 4 Kilometer Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad absolviert, bei jedem Wetter!
Wenn Sie es nicht schaffen Ihre Kinder zur selbstständigkeit zu erziehen, mache ich das gern für Sie.
Tötungspritze
- Gerade dafür gibt es Tierschutzgesetze, welcher Mensch will sich anmaßen Herr über Leben und Tot zu sein. Und die Rufe nach der Tötungspraxis sind schon seid 65 Jahren verhallt.
Weltfremde Mädchen
- Die "weltfremden" Mädchen lernen Tierpfleger, absolvieren ihr EQJ oder sind ausgebildete Tierpfleger und haben mehr Backround als so mancher Besucher.
Mir kommt es so vor als ob Sie Ihren Frust über alltägliche Dinge hier runterschreiben müssen. Für meinen Teil kann ich (Verheiratet, zwei Kinder, drei Mäusefänger, Sozial Liberale Einstellung) mich nur von Schreiberlingen wie Sie distanzieren!
@ NetZwerg ein Gadenstedter – 20.08.10
Zitat "oder sollen streunende Katzen in Notlage erschossen werden."Nein.
Aber mit einer Spritze schonend einschläfern sehe ich kaum als Problem dem Katzenüberschuss Herr zu werden.
Trotz dem Tierheim in den nun die Leiden weiterer 32 Katzen verlängert werden laufen immer noch unzählige Herrenlose Katzen im Kreis herum. In meiner näheren Umgebung mindestens Zehn. Das möchte ich gar nicht auf den Kreis hochrechnen.
Haben Sie sich mit diesen Weltfremden Mädchen im Tierheim unterhalten? Haben Sie sich angeschaut wie die Hunde dort gehalten werden? Kranke unvermittelbare Tiere werden über Jahre dort eingesperrt. Da halte ich eine Kurze billige Erlösung für Sinnvoller. Ich bin schon mehrmals Kopfschüttelnd aus dem Peiner Tierheim gegangen. Ein Tier aus diesem Hundeknast zu holen ist auch noch unverschämt Teuer. Katzen gibts an jeder Ecke geschenkt.
Katzenpension Petrus.Frust – 20.08.10
Auch an diesem Projekt hängen Arbeits und Ausbildungsplätze.Der Staat zieht sich immer mehr aus seiner Verantwortung zurück und da ist es nur zu begrüßen wenn nicht Staatliche Einrichtungen sich vergrößern. Die Spender werden nicht nur an die Tiere gedacht haben...
sg ein Gadenstedter – 20.08.10
@sgwieviel Kinder hast du?
also ich hab drei schulpflichtige Kinder, eine Katze, einen Hund und ein paar Zwergkaninchen. Soviel zu meiner Kinder und Tierliebe.
Von dir hätte ich gern erklärt warum Geldverschwendung nichts mit dem Wohl von Kindern zu Tun hat!
Von allen Seiten höre ich immer ich bekomme ja Kindergeld. Jetzt brauch ich von dem Kindergeld schon wieder einen Löwenanteil für die Beförderung, bzw ich hab noch weniger Zeit zum Geld verdienen da ich die Kinder bei schlechtem Wetter bringe und hole. Die Fahrkarten sind für die zwei Km nach Ilsede einfach der absolute Wucher. Für das Geld kann ich fast einen Kleinwagen leasen. Wenn meine Mutter solch ein Testament aufgesetzt hätte würde ich sie entmündigen lassen. Das Tierheim hat das Geld schnellstens unsinnig verbraten bevor irgendwer handeln konnte. So siehts doch aus. Schau mal ein paar meter weiter. Da wohnen Menschen zu entwürdingenden Bedingungen neben einem vier Sterne Katzenhotel.
Eigenheim für Katzen NetZwerg – 20.08.10
Wenn man bedenkt das diese Stubentiger geimpft, gechipt und erstversorgt werden um danach an Mitbürger weitervermittelt zu werden, hält sich der Geldliche Aufwand in Grenzen. Wir haben in Deutschland nun mal ein Tierschutz Gesetz oder sollen streunende Katzen in Notlage erschossen werden. Für manchen "Städter" unverständlich, aber Katzen fangen auch Mäuse, Ratten und andere Schadtiere.Vielleicht sind es ja auch gerade "Ihre" Kinder die sich einem kleinen Stubentiger wünschen. Zugegeben ich war auch kein unbedingter Katzenfreund, aber auf dem Lande lernt man die Vorzüge der kleinen Selbstgänger schnell schätzen.
Katzenheim PAZ-Leser – 19.08.10
Darf ich auch meine Bankverbindung nennen, damit man mir auch Geld spendet. Bei mir gibts für 10 Euro ein "Lächeln", für 50 Euro ein "Danke Schön", und ab 500 Euro dürfen Sie mich zum Essen einladen. Sie bestimmen die Lokalität, Sie holen mich ab, und Sie bezahlen das dann alles...Aber bitte kein Katzen-oder Hundfleischfleisch...
m( sg – 19.08.10
Hier ist der Facepalm-Smiley genau richtig: was hat ein mit Spendengeldern finanzierter Bau mit der Schülerbeförderung zu tun? Genau: nix! Das einzige, was die Stadt dem Tierheim an Geld gibt, ist für die "Aufbewahrung" aufgefundener Tiere. Wenn also beispielsweise die Polizei einen Hund findet und den nicht zuordnen kann, kommt der ins Tierheim. Die Kosten bezahlt die Stadt an das Tierheim. Diese Kosten müsste sich die Stadt aber eigentlich wiederholen können vom Verursacher. Wenn der nicht eh den Hund weggegeben hat, weil er kein Geld mehr hat (außer für die 40"-Glotze)Was soll man dazu sagen? Barbecker – 19.08.10
Tja, Und da das noch lange nicht reicht, importieren wir noch andere Tier aus z.B. Spanien. Super, wir haben es ja.unglaublich Roland,M – 19.08.10
dem schließ ich mich an, wenn auch nicht ganz so Grob. Für 32 Katzen 90.000€ und es reicht immer noch nicht. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Bis jetzt schon über 3000€ pro Katze und es wird noch deutlich mehr.Bei aller Tierliebe, das ist unmoralisch.
übertriebene Tierliebe ein Gadenstedter – 19.08.10
nicht zu glauben. Für einen Katzenüberschuss wird soviel Geld verbraten, wärend hier im Kreis die Schulkinder aus Sparwut der Witterung und dem Strassenverkehr ausgesetzt werden usw usw. Verkehrte Welt. Auch wenn die Erbschaft vermutlich zweckgebunden war hätte das Tierheim doch wohl etwas Anstand zeigen können. Der Verstand der Vererbenden kann ja wohl nicht mehr ganz beisammen gewesen sein.