Sonderposten gibt es bis zum 11. Mai in den ehemaligen Räumen von Diekmann.
Peine. Schulte habe die Verkaufsfläche gesehen und sei auf sie zugekommen, sagte die Peiner Geschäftsfrau, die jetzt mit ihrem ehemaligen Personalleiter Günter Fromme und zwei Aushilfen als Angestellte von Schulte arbeitet. Das Erdgeschoss sei an das Bremer Unternehmen vermietet, es gebe auch eine Verlängerungsoption, sagte Schrader-Stinnes. Zur endgültigen Nachfolge-Nutzung wollte sie sich nicht äußern. Das Gebäude ist im Familienbesitz, einen Textilhändler nach Peine zu bekommen sei sehr schwer. Ein „Casino steht noch im Raum“, sagte die Geschäftsfrau auf PAZ-Anfrage, aber es sei noch nichts entschieden, und so lange werde sie sich auch nicht definitiv äußern.
Zum Jahresende hatte die Peiner Traditionsfirma Diekmann geschlossen. Seither wird in Peine über die Nachnutzung der Immobilie spekuliert. Im Gespräch war auch ein Ärztehaus gewesen.
Bis zum 11. Mai regiere jetzt erst einmal der Rotstift, denn das Unternehmen Schulte und Haltermann habe sich auf den Aufkauf von Mode aus Insolvenzmassen spezialisiert. So seien bekannte Markennamen zu absoluten Schnäppchenpreisen zu bekommen, sagte Schrader-Stinnes.
Ihre eigenen Pläne, nach der Geschäftsaufgabe in Peine einen Internethandel zu etablieren, hätten sich zerschlagen, sagte Schrader-Stinnes. Der Geschäftspartner habe gemachte Zusagen nicht gehalten, und so habe sie den Plan verworfen. Für die Firma Schulte und Haltermann ist es neben Bremen die zweite Verkaufsfläche zum Vermarkten von Sonderposten-Ware.
jö
Kommentare
Diekmann-Schrader gh – 15.04.10
Seit der Übernahme von Elisabeth Schrader-Stinnes ging es bergab!Herr Schrader dreh sich sicherlich
im Grabe um; was dort zurzeit läuft.
Einfach unglaublich!!!!!!
Die Politik soll's richten?! ce – 14.04.10
Die Familie des Peiner Bürgermeister Kessler hat doch selbst aufgegeben (siehe Geschäftsaufgabe Helbsing).Wie soll das denn was werden, wenn schon die Führung den Kopf in den Sand steckt?
Peine ich – 14.04.10
Armes Peine!!! Wieder ein Fachgeschäft, das Peine den Rücken kehrt!!!Man kann ja wieder ein Second- Hand- Laden oder den geschätzen 20. Friseursalon eröffnen, oder gar noch einen Handyladen, haben ja erst geschätze 10 Stück davon!!!
Um vernünftige Klamottden zu kaufen muss ich immer nach Hannover oder Braunschweig fahren!!!
Liebe Politiker der Stadt Peine, einfach mal dafür einsetzen, dass Peine vielleicht auch ein Paar Fachgeschäfte bekommt, damit die Kaufkraft und somit das Geld in Peine bleibt und nicht in irgendwelche Nachbarstädte abwandert!!!!
Eine gute Einkaufsmöglichkeit lockt auch auswertige Käufer in die Stadt, was eigentlich das Ziel sein sollte!!!!