Visite im Klinikum Peine (v.l.): Hans-Georg Koch, Rebecca Scheuch mit Miles, Jürgen Sorge und Axel Hultsch.
Peine. „Die ersten Wochen sind hervorragend verlaufen“, sagten Klinikums-Verwaltungsdirektor Arturo Junge und Professor Dr. Hans-Georg Koch, Chefarzt der Kinderklinik aus Braunschweig. Die Visite im Peiner Klinikum übernahm der Chef gestern wegen seines Pressetermins in Peine sogar persönlich. Seit Jahresbeginn sind in Peine 33 Kinder zur Welt gekommen – alle sind wohlauf und gesund.
„Einer der Braunschweiger Fachärzte steht für das Klinikum Peine rund um die Uhr zur Verfügung und kann das Krankenhaus im Notfall innerhalb von 24 Minuten erreichen“, sagte Professor Koch. Zudem sei die Zusammenarbeit zwischen Peine und Braunschweig nicht neu.
Bis Ende 2011 wurde die Versorgung aus dem Allgemeinen Krankenhaus Celle gewährleistet. „Doch im Notfall sind aufgrund des zeitlichen Vorteils schon immer Ärzte aus Braunschweig nach Peine gefahren“, sagte Professor Koch. „Diese gute Zusammenarbeit haben wir jetzt vertraglich abgesichert und ausgebaut“, erklärte Junge.
Professor Koch ist wichtig zu betonen, dass das Klinikum Braunschweig auch Beratung bei Risiko-Patientinnen anbietet und die sogenannte U2-Untersuchung. Das alles wird im Klinikum Peine angeboten. „Sollte in Peine ein Notfall bei einem Neugeborenen auftreten, haben wir einen direkten Telefon-Kontakt zur Kinderklinik, und von dort kann sofort ein Facharzt starten“, sagte Junge. Das Klinikum Braunschweig ist ein Zentrum für Früh- und Neugeborene. Professor Koch betonte: „Daher sehen wir eine medizinische Verantwortung für die Region.“
Reinhard Ebeling, Prokurist aus Braunschweig, ergänzte: „Wir gehören keiner Kette an und sichern die Grundversorgung wie das Klinikum Peine. Deshalb sind uns solche Kooperationen wichtig.“ Die medizinische Versorgung des Klinikums Peine beschränkt sich auf die Neugeborenen in Peine. In Notfällen nach der Entlassung müssen sich die Eltern an Kinderkliniken in der Region wenden – zum Beispiel an das Klinikum in Braunschweig.
pif