Füchse waren Opfer der unbekannten Täter, die die Tiere töteten und ihnen das Fell abzogen.
Peine-Vöhrum. Die Untersuchungen des Veterinär-Institutes Hannover haben gestern ergeben, dass es sich bei den Tierkadavern um 15 Füchse und einen Marder handelt, die durch Schrotschüsse erlegt und anschließend enthäutet wurden. Untersucht wurden die toten Tiere, die sich in blauen Müllsäcken befinden, von der Tierärztin Dr. Silke Braune in Hannover. Die Kadaver werden jetzt entsorgt.
Die Ermittlungen der Polizei in Peine dauern laut Sprecher Peter Rathai an, „haben jedoch bisher noch keine konkreten Hinweise auf die Person ergeben, die die Tiere dort abgelegt hat“. In ersten Vermutungen hieß es, dass vielleicht die Pelz-Mafia hinter dieser brutalen Aktion steckt, die die Felle teuer verkauft. Ein Fuchsfell hat beispielsweise beim Händler einen Wert von etwa 80 Euro.
Doch das kann Polizist Rathai nicht bestätigen. Gotthard Icks vom Tierschutzverein Braunschweig vermutet: „Es könnte sein, dass die Tiere von einer Pelzfarm stammen und in Vöhrum illegal entsorgt wurden – die Autobahn 2 liegt ja ganz in der Nähe. Es müsste untersucht werden, ob man die Tiere professionell getötet hat.“
Fuchsfelle sind laut Icks begehrt, „vor allem für Damen-Mäntel“. Der Tierschützer betont, dass das Töten von Tieren verboten sei und unter Strafe stehe. Natürlich sei auch das Entsorgen von Kadavern illegal und müsse bestraft werden.
Zeugen, die Hinweise geben können, wer zwischen Vöhrum und Rosenthal die toten Füchse und den Marder entsorgt hat, werden gebeten, sich bei der Polizei in Peine unter Telefon 05171/ 9990 zu melden.
Thomas Kröger
Kommentare
"Der feine Unterschied" sapmi – 13.02.10
@ MartinJa nun, es sind ja "nur" Füchse, dazu kamen diese Mitgeschöpfe zweifellos auch durch befugte Menschen (in Grün?) zu Tode. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Tote Füchse Martin – 11.02.10
Das ist eine frechheit den Füchsen so was zu tun.Wenn man die findet die das gemacht haben ,die müsste man einsperren.Aber in Deutschland kommen sie frei.Das ist nicht richtig Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben