Künftiger Gesamtschul-Standort: Die Hauptschule in Lengede.
Lengede. Zwei Wochen haben die Pädagogen an dem Entwurf getüftelt. Laut Braun basieren die gewählte Unterrichtsorganisation und -durchführung auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Modernes, systemorientiertes Management soll die organisatorische Grundlage für nachhaltigen Erfolg bilden.
„Wir ermitteln die Stärken jeder Schülerin und jeden Schülers, bauen sie aus und unterstützen die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg“, erläutert Planungsgruppenmitglied Dr. Ulrieke Siebers, zurzeit Lehrerin an der Integrierten Gesamtschule Peine. Neben der Stärkung des Individuums sollen demokratische Einstellungen und Verhaltensweisen gesichert sowie soziales und ökologisches Engagement gefördert werden.
Die Lengeder Gesamtschüler sollen nach der Vorstellung der Gruppe eigenverantwortlich lernen und die Schule mit konkreten Vorstellungen über den künftigen Bildungsweg verlassen. „Wir werden gemeinsam mit Eltern und Schülern für eine anregende Lernumgebung und eine angenehme Atmosphäre sorgen“, verspricht Planerin Kerstin Jasper und fügt hinzu: „Die gesamte Schule soll ein Haus des Lebens und Lernens sein.“
Die Vermittlung von Werten soll dabei eine ganz wesentliche Rolle spielen: „Kinder sind zuerst Kinder und erst in zweiter Linie Schüler. Wir tragen Sorge dafür, dass die jungen Menschen angstfrei, ihren Lebensbedürfnissen, Interessen und persönlichen Fähigkeiten entsprechend, lernen können“, sagt Braun, der Wert auf die Feststellung legt, dass es sich bisher nur um einen Leitbild-Entwurf handelt.
Die Planungsgruppe will diesen Leitbildentwurf ab heute öffentlich zur Diskussion stellen – und zwar auf der Internet-Seite www.igs-lengede.de.
Michael Lieb