Auf der rot umrandeten Fläche soll die Brech- und Mischanlage entstehen.
Vechelde. Mit fünf Ja-, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung empfahl der Ausschuss nach Abwägung des Für und Wider die Anlage mehrheitlich. Laut Verwaltung soll zwischen Denstorf und Wedtlenstedt ein Beton-Mischwerk inklusive eines 16 Meter hohen Silos entstehen. Vorgesehen sei zudem eine mobile Brechanlage, der Bebauungsplan ermögliche aber auch eine stationäre Anlage. Dabei handele es sich gewissermaßen um eine Recyclinganlage für Bauschutt, erklärte Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD). Er betonte im Hinblick auf Lärm- und Naturschutz: „Alle kritischen Dinge sind abgearbeitet.“ Ein Nachtbetrieb der Anlage sei nicht zulässig.
Einigkeit bestand hingegen bei der Vergrößerung des Rewe-Marktes im Vechelder Einkaufszentrum. Dort plane der Investor, den Bereich für Lebensmittel durch Umstrukturierungen um 500 Quadratmeter zu vergrößern, legte Ralf Werner, Fachbereichsleiter Bauen, dar. Damit einher gehe eine Verbesserung der Verkehrssituation, da die Straße zwischen Raiffeisenmarkt und Lidl-Parkplatz verbreitert werden soll.
Begrüßt wurden auch die Pläne, südlich von Vallstedt fünf Windräder aufzustellen (PAZ berichtete). Parteiübergreifend stimmte der Ausschuss außerdem einem Antrag der CDU-Fraktion zu, einen für Windräder geeigneten Standort westlich von Liedingen abzulehnen, weil dort auch die Höchstspannungsleitung von Wahle nach Mecklar verlaufen soll. Eine Antragsergänzung hinsichtlich der Gewinnung lokaler Investoren sowie der Realisierung von Bürgerwindkraftanlagen soll in den Fraktionen beraten werden.
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