Freuen sich über das Blockheizkraftwerk: Bürgermeister Baas (Mitte), Hausmeister Günter Geisler (links) und Planer Marc Schulz.
Lengede. „Das ist Lengedes erster Beitrag zur hundertprozentigen Erneuerbaren-Energie-Region“, freut sich Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD). „Energie optimal einsetzen und positive Effekte einer ortsnahen Versorgung sichern – überzeugt von dieser Idee haben wir rund 130 000 Euro investiert“, erklärt Baas. Nach der energetischen Gebäudesanierung seien sie ein weiterer wichtiger Baustein einer verbesserten Energiebilanz der Gemeinde Lengede.
„Blockheizkraftwerke sind wirtschaftlich wie ökologisch sinnvoll und somit ein wichtiger Teil moderner Energiekonzepte“, führt Baas weiter aus. Auch das von der Gemeinde in Auftrag gegebene Klimaschutzkonzept des Planungsbüros K&L hatte den Einbau an den Grundschulen empfohlen.
Jede der in den drei Grundschulen Broistedt, Woltwiesche und Lengede eingebauten Anlagen, die mit Gas betrieben werden, kann rund 5,5 Kilowatt Strom erzeugen. Dieser soll den Eigenbedarf der Schule decken, ein möglicher Überschuss wird ins Netz eingespeist. Die Abwärme der Anlagen wird ebenfalls genutzt.
Bereits nach rund acht bis zehn Jahren rechnet sich damit die sechsstellige Investitionssumme. „Ein kleiner, aber wegweisender Beitrag der Gemeinde Lengede zur hundertprozentigen EE-Region Peiner Land“, sagt Bürgermeister Baas und verweist auf die gute CO2-Bilanz: Gemessen an den alten Anlagen würden in zehn Jahren etwa 117 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
mu