Schreck am Abend: In der Straße Wiedenkamp in Groß Gleidingen gab es gestern einen Hausbrand.
Vechelde. Alarm gab es gestern um 19.24 Uhr: Mehr als 70 Feuerwehrleute sowie Polizei und Rettungsdienst waren wegen eines Brandes in der Straße Wiedenkamp im Einsatz. Ursache war ein Holzofen. Durch große Hitze entzündete sich die nahe Wand.
„Von dort breitete sich das Feuer durch die Zwischendecke des Holzständer-Hauses bis in den Dachstuhl aus“, erklärte Feuerwehr-Sprecher Daniel Goebel. „Wir mussten erst die Dachpfannen entfernen, um löschen zu können. Dabei war die neue Drehleiter Gold wert.“
Dank Wärmebildkameras konnten die Feuerwehrleute den Brandherd schnell ausmachen. „Es war alles voller Rauch. Wir hatten null Sicht“, so Goebel. Brisant: „Zunächst war unklar, ob sich noch jemand im Haus befand. Aber diese Sorge hat sich zum Glück nicht bewahrheitet.“
Im Einsatz waren die Feuerwehren Vechelde/Wahle, Bettmar, Sierße/Fürstenau, Liedingen, Köchingen, Wierthe und Groß Gleidingen. Die Einsatzleitung hatte Vecheldes Gemeindebrandmeister Peter Splitt.
Das Haus ist laut Polizei-Sprecher Peter Rathai nicht mehr bewohnbar. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehr als 100.000 Euro. Das betroffene Ehepaar mit zwei kleinen Kindern kam beim Brand nicht zu Schaden. Die Familie kam mit dem Schrecken davon und ist jetzt bei Verwandten in Groß Gleidingen untergekommen.
Der Einsatz dauerte bis zum späten Abend. Laut Polizei werden die Ermittlungen heute fortgesetzt.
azi/tk