Vorentwürfe für das Dornberg-Carree von Architekt Heribert Maurer. Bürgermeister Hartmut Marotz (r.) will eine Keimzelle für junge Unternehmen schaffen.
Vechelde. Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) bestätigte, dass man Ende 2011 die alte Tischlerei sowie das benachbarte Mehrfamilienhaus zwecks Neubau des Dornberg-Carrees erworben habe. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.
Insgesamt steht nun eine Grundstücksfläche von rund 3000 Quadratmeter zur Verfügung. Bebaut werden sollen rund 2200 Quadratmeter in drei- bis vier geschossiger Bauweise. Die Gemeinde sucht für das Millionen-Projekt noch einen Investor, führt diesbezüglich bereits mehrere Gespräche. Kontrovers diskutiert wird derzeit noch über die Dachform. Möglich seien ein Satteldach, aber auch ein Flachdach, so Marotz. Die Frage sei, was städtebaulich am sinnvollsten ist.
Untergebracht werden sollen in dem Dienstleistungszentrum eine Tagespflege-Einrichtung mit 15 Plätzen, ein Generationentreff, Ladenflächen und Arztpraxen.
Ganz neu geplant wird derzeit ein etwa 250 Quadratmeter großer Bereich für junge Unternehmensgründer. Dieser soll laut Marotz in etwa acht Büros aufgeteilt werden und einen gemeinsamen Empfangsbereich besitzen. Die Räume sollen zu einem besonders günstigen Mietzins angeboten werden. Marotz stellt sich den Startup-Bereich als „Keimzelle für junge Vechelder Unternehmen vor“.
Einen städtebaulichen Akzent will die Gemeinde mit einem Restaurant im vierten Obergeschoss mit freiem Blick bis ins Harzvorland setzen.
Eine Einwohnerversammlung zum Thema Dornberg-Carree findet am Mittwoch, 15. Februar, 19 Uhr, im Bürgerzentrum statt.
mic