Zahlreiche Schlaglöcher weist die Ortsdurchfahrt in Rüper auf. Ab dem Sommer soll die Straße ausgebaut werden.
Rüper. Voraussichtlich im Juni oder Juli dieses Jahres soll mit dem von den Einwohnern lang ersehnten Ausbau der maroden Ortsdurchfahrt begonnen werden, informierte Bürgermeister-Stellvertreter Jürgen Wittig die Gäste. Zuvor hatte Ortsvorsteher Albert Kuss (CDU) einen Rückblick auf das Jahr 2011 gegeben und Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) die aktuelle Haushaltslage der Gemeinde vorgestellt.
Geplant ist, die Kreisstraße 69 in der Ortsdurchfahrt auf einer Länge von 580 Metern auszubauen und auf der Nordseite mit einem Gehweg zu versehen sowie auf der Südseite einen kombinierten Geh- und Radweg anzulegen. Zudem soll laut Auskunft Wittigs am Ortseingang Rüpers aus Richtung Meerdorf kommend eine Mittelinsel zur Geschwindigkeitsreduzierung entstehen. „Diese Verkehrsinsel war das Bestreben aller“, betonte der Ortsvorsteher und dankte Markus Kobbe, der dafür Flächen bereitgestellt habe.
Da in der S-Kurve der Ortsdurchfahrt nur unter Vollsperrung gebaut werden könne, müsse der Linienbusverkehr über den Wiesengrund umgeleitet werden. Da sich dieser bereits jetzt in einem schlechten Zustand befinde, müsse er anschließend voraussichtlich saniert werden, so Wittig.
Insgesamt sind für den Ausbau Kosten in Höhe von 800 000 Euro veranschlagt. „Es werden aber auch sicher Anliegerbeiträge erhoben“, teilte Wittig mit. In welcher Höhe und wann mit diesen zu rechnen sei, sei noch offen.
Anschließend wurde vor allem über den Ausbau der K 70 zwischen Wendeburg und Rüper diskutiert, mit dem Ende Mai 2011 begonnen wurde. Die Einwohner kritisierten, dass die Straße über den Winter nicht freigegeben worden sei. Auf die Frage, ob sichergestellt sei, dass die K 70 bis zum Ausbau der Ortsdurchfahrt wieder freigegeben sei, erklärte Wittig: „Das ist eine Vorgabe des Landkreises.“ Ab März sollen die Bauarbeiten an der K 70 weitergehen. Dann sei mit einer Restbauzeit von sechs bis acht Wochen zu rechnen.
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