Jean Monthes (Mitte) hielt während des Frauenfrühstücks einen Vortrag über Kamerun.
Groß Lafferde. Ein spannender Vortrag stand im Mittelpunkt des Frauenfrühstücks des Peiner Kirchenkreises in Groß Lafferde. Nach einer Andacht genossen alle zunächst das reichhaltige Frühstück, das der Vorbereitungskreis zubereitet hatte. Es folgte der Vortrag von Jean Monthes, Student der Elektro-technik. „Monthes erzählte in lebendiger und charmanter Art von seinem Heimatland Kamerun“, sagt Petra Blasig vom Vorbereitungsteam.
Er gab einen Überblick über Geografie, Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Landes. Mit Bildern machte Monthes die Schönheit des Landes deutlich, angefangen vom vulkanischen Gebirge mit dem höchsten Berg, dem Mount Kamerun, über den tropischen Regenwald, die Savanne und Trockensavanne und die Sandküste am atlantischen Ozean.
Leider, so sagte Monthes, gebe es zwar große Ressourcen, wie Gold, Holz, Kohle und Erdöl, aber keine weiterverarbeitende Industrie, sodass das Land an den Rohstoffen nichts verdienen kann. 42 Prozent der Menschen sind unter 15 Jahren und 4 Prozent über 65 Jahre alt. Dies liege an der fehlenden Krankenversicherung.
Die Menschen behelfen sich mit der traditionellen Medizin. Beeindruckt waren die Frauen von den 280 verschiedenen Sprachen und den vielen verschiedenen Volksgruppen, wobei die offiziellen Sprachen Englisch und Französisch sind. Diese lernen die Kinder von Anfang an in der Schule.
jö/mu