Die geplante Stromtrasse von Wahle nach Mecklar ist Thema eines Informationsabends der Lessing-Loge. Gegen die Megamasten gab es bereits viele Demonstrationen.
Peine. Referent der Veranstaltung unter dem Titel „Raumordnungsverfahren für die 380 KV Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar – Ergebnis im Raum Peine“ wird Günter Piegsa sein, Ministerialrat des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung. Er wird den Ablauf, Inhalt und das Ergebnis des abgeschlossenen Raumordnungsverfahrens vorstellen und einen Ausblick auf die nächsten Schritte zur Verwirklichung des kontrovers diskutierten Vorhabens geben.
Thorsten Fleige-Lütgering von der Bürgerinitiative Lahstedt hält die gesamte Prozedur des Raumordnungsverfahrens für reformbedürftig. „Das Verfahren läuft bürgerdemokratisch absolut verkehrt“, sagt der Groß Lafferder. Denn allein der Antragsteller des Vorhabens bestimme, welche Trassenvarianten er einbringe.
Die Bürgerinitiativen dürften sich zwar äußern, aber keine eigenen Vorschläge einbringen. „Da muss sich dringend etwas ändern“, fordert Fleige-Lütgering. „Es muss doch die technisch beste Möglichkeit für die Stromleitung gefunden werden. Und die aktuelle Version ist das bestimmt nicht.“
Der Eintritt zum Vortrag ist frei, um eine Spende für die Pestalozzischule wird gebeten. Anmeldung bei Keith Stuart 05171 /51604 oder Erhard Wittkop 05172/7266, E-Mail: erhardwittkop@web.de.
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