Die geplanten Megamasten stoßen bei den Bürger im Peiner Land auf Kritik. Die Porträtfotos zeigen die Bürgermeister Klaus Grimm (links), Hans-Hermann Baas und Hartmut Marotz.
Kreis Peine. Die Resolution wurde bei einem Treffen der Kommunen aus den Landkreisen entlang der geplanten Trasse am Dienstagvormittag in Bad Gandersheim getroffen. „Wir haben uns darauf verständigt, die rechtlichen Möglichkeiten für die nächsten Verfahrensschritte zu prüfen“, sagte Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm (parteilos). Natürlich bleibe eine Erdverkabelung oberstes Ziel, man wolle jedoch nicht bloß pauschale Forderungen stellen, sondern genau hinschauen.
„Bei dem Treffen in Bad Gandersheim ging es vor allem um die Koordinierung des weiteren Vorgehens“, verdeutlichte Grimm. Vereinbart wurde dabei die rechtliche und fachliche Prüfung der vor kurzem vorgelegten Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens. Da es die natürlich nicht umsonst gibt, wurde auch über mögliche Kosten gesprochen. Heute soll es dazu von Lahstedter Seite einen Beschluss des Verwaltungsausschusses geben, der eine finanzielle Beteiligung Lahstedts gewährleistet.
Doch nicht nur durch Lahstedt – auch durch Vechelde und Lengede soll die geplante Trasse führen. „Wünschenswert bleibt natürlich die Erdverkabelung, deswegen halte ich die rechtliche Prüfung für in Ordnung“, erklärte Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD). Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) wollte sich zu dem Treffen in Bad Gandersheim nicht äußern. Er kündigte jedoch an, dass sich der Vechelder Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag, 19. Dezember, mit der Höchstspannungsleitung abermals befassen werde.
mu