Wann geht die neue Mensa (rechts) der Oberger Grundschule in Betrieb? Einen Starttermin gibt es derzeit noch nicht.
Oberg. „Die Kopplung der Alarmierungsanlage zwischen der neuen Mensa und dem Schulgebäude stellte uns vor Probleme“, sagt Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm. Auf ein bestimmtes technisches Modul habe die Gemeinde lange warten müssen und hatte deshalb die Oberger Eltern inzwischen schriftlich informiert, dass weitere Verzögerungen leider zu erwarten sind.
Doch jetzt kommt Bewegung in die Sache: „Das fehlende Modul wird diese Woche eingebaut“, kündigt Carsten Hille vom Bauamt der Gemeinde an. „Sobald das erledigt ist, muss der TÜV die Alarmanlage abnehmen und dann kann der Landkreis die Mensa hoffentlich endlich auch brandschutzrechtlich freigeben.“ Mit beiden stehe man in engem Kontakt, um die Freigabe so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen, erklärt er.
Einen genauen Termin will Hille nicht nennen, hofft und glaubt aber, dass die Mensa noch dieses Jahr in Betrieb genommen wird. „Es ist ja für uns auch nicht schön, so lange auf die Freigabe warten zu müssen. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Sache“, kommentiert er die Unmutsäußerungen von Eltern. „Offensichtlich ist die Nachfrage bei diesen technischen Geräten so hoch, dass man mit der Produktion nicht hinterher kommt.“
Hintergrund: Die Alarmanlage in der neuen Mensa und im Schulgebäude muss so gekoppelt sein, dass der Alarm, etwa bei Feuer, in beiden Gebäudeteilen ausgelöst wird – das ist brandschutzrechtlich vorgeschrieben.
Der Bau der Mensa ermöglichte der Schule den Ganztagsbetrieb, der bereits seit August läuft. Statt in der Mensa essen die Schüler allerdings seitdem im Musikraum des Schulgebäudes.
sip