Das Gadenstedter Krippenspiel: Noch suchen Maria und Josef eine Herberge (l.), doch schließlich kommen sie im alten Kuhstall unter (r.).
Gadenstedt. In vier Durchgängen führten rund 50 Mitwirkende die klassische Weihnachtsgeschichte auf – allerdings nicht auf einer Bühne, sondern auf dem gesamten Gelände. Startpunkt war vor dem alten Pferdestall. Dort begrüßte Oberhirte Friedhelm Rühlemann die Gäste und las den Anfang der Weihnachtsgeschichte.
Dann machten sich alle gemeinsam auf, um mit Maria und Josef nach einer Herberge zu suchen. Doch der hartherzige Wirt verlangte Bares und bot alternativ nur den Kuhstall an, dem die hochschwangere Maria dann auch eilig zustrebte.
Derweil öffnete sich das Himmelstor und eine Schar Engel verkündete den Hirten am Lagerfeuer die frohe Kunde von der Geburt des Erlösers. Die Hirten folgten den Engeln in den festlich beleuchteten Kuhstall und fanden dort Maria und Josef mit dem neu geborenen Kind.
Im Stall sang die elfjährige Theresa Schlegel in einem engelsgleichen Sopran zunächst das Lied „Alle Jahre wieder“. Zum Abschluss stimmte sie gemeinsam mit den anderen Mitwirkenden „Stille Nacht“ an.
Die Besucher des Gadenstedter Krippenspiels waren begeistert und applaudierten kräftig. Im festlich dekorierten alten Pferdestall warteten bereits Erbsensuppe, heiße Schokolade und leckerer Glühwein vom Weinforum Gadenstedt auf die Gäste, die sich auch über dieses gemütliche Aufwärmen sichtlich freuten.
Nach den vier Durchgängen des Krippenspiels sorgte der Gadenstedter Shanty-Chor mit weihnachtlichen Melodien für einen gelungenen musikalischen Abschluss des vierten Adventssonntages.
nic