Wie hier in Hohenhameln ziehen die Flohmärkte viele Besucher an.
Lahstedt. Aller Anfang ist schwer – auch für eine Erfolgsgeschichte. „Nachdem ich etwa ein halbes Jahr lang nur Rathaustürklinken geputzt habe, war es mir im Frühsommer des vergangenen Jahres endlich gelungen, in Lahstedt eine Partnerkommune zu finden, mit der ich meine Idee eines althergebrachten Flohmarktes umsetzten konnte“, sagt Jens Koch, der Veranstalter der Sozialen Flohmärkte im Peiner Land.
Es dauerte auch nicht lange bis weitere Standorte durch den umtriebigen Flohmarktenthusiasten erschlossen worden. Aldi-Ilsede, der wohl am besten frequentierte Flohmarkt, Aldi-Edemissen und Gartencenter Landfuxx in Hohenhameln reihten sich alsbald ein.
Die Bilanz eines Jahres „Trödelns“ ist fast durchweg positiv: „Es ist nicht immer so einfach, wie es für Außenstehende scheint, denn die ganze Sache steht und fällt mit dem Wetter, aber der stetig gewachsene Zuspruch ist enorm und hat das Projekt zum Selbstläufer werden lassen“, sagt Koch. Und was die erwirtschafteten Spenden für soziale Zwecke angeht, ist längst ein vierstelliger Betrag zusammengekommen.
Und so soll auch am Sonntag auf dem Festplatz in Groß Lafferde wieder sozial getrödelt werden. „Allen Unkenrufen zum Trotz wird sich an den Standgebühren vorerst nichts ändern“, sagt der Veranstalter. Drei Meter kosten wie immer fünf Euro – außerdem gibt es ab dem kommenden Sonntag ein weiteres Angebot: für fünf Meter Verkaufsstand zahlt man ab sofort nur acht Euro. Aufbau ist wie immer zwischen 8 und 9 Uhr – bis 15 Uhr darf der Platz mit dem Auto nicht befahren werden.
mu