Ehrenamtliche Helfer haben den Hauptteil der Arbeiten zur Umsetzung des Ehrenmals geleistet.
Gadenstedt. Etwas Unmut hatte sich im Kirchenvorstand geregt, als die neuesten Zahlen bekannt wurden: Heinz Gröger beanstandete die ungerechte Aufteilung der Kosten zwischen Kirche und Gemeinde: „Ursprünglich sollte der Umzug etwa 20 000 Euro kosten. Damals hat die Kirche zugesagt, die Hälfte der Kosten, also 10 000 Euro, zu übernehmen“, sagt Gröger. Nun, da die Kosten dank des ehrenamtlichen Einsatzes zweier Bürger bei etwa 11 000 Euro liegen, fragt er sich, ob die Kommune überhaupt etwas von dem Ehrenmal-Umzug bezahlen wird.
„Was ist denn zum Beispiel mit dem Weg zum Ehrenmal? Der müsste ordentlich gepflastert werden. Bei Regen weicht der derzeitige Schotteruntergrund völlig auf!“
Norbert Paul, Pastor der Gadenstedter St.-Andreas-Kirche stellt klar: „Das Ehrenmal ist in der Tat ein Bauwerk der Kommune. Wir haben 10 000 Euro zugesagt, um den Krippenneubau zu beschleunigen.“ Das Geld wolle die Kirche nun nicht zurückziehen, zumal auf die Kommune noch zusätzliche Krippenbau-Kosten zukommen werden.
„Es wird nicht neu verhandelt. Es gibt jedoch die Absprache, dass die Kommune als Gegenleistung Wege an der Kirche pflastert.“ Heike Kautz von der Lahstedter Verwaltung bestätigt das. „Es gibt eine klare Absprache: Wir werden den Weg vom Kirchenvorplatz zur Krippe und vom Kirchenplatz zum Ehrenmal pflastern. Den restlichen Weg, von der Krippe hinter dem Gotteshaus entlang zum Ehrenmal, übernimmt die Kirche selbst.“
Der Weg soll in einheitlicher Pflasterung gearbeitet werden, bis zum Winter sollen die Arbeiten erledigt sein.
Die Zwischenabrechnung des Ehrenmals steht auch auf der Tagesordnung der heutigen Ortsratssitzung. Sie beginnt um 19 Uhr im Gadenstedter Rathaus.
sip