Trotz der eisigen Kälte hatten die Schüler der Ölsburger Löwenburg-Schule eine Menge Spaß. Sie sahen unter anderem die Venus (links im Bild).
Ölsburg. Trotz der eisigen Kälte von minus 7 Grad, schauten die Kinder gebannt auf die von der Sonne halb beleuchtete Mond-Oberfläche. Sie staunten über die vielen „Löcher“ dort oben und dass es helle und dunkle Flächen auf dem Erdtrabanten gab. Und, sie lernten ein neues Wort: Terminator – so heißt die Licht-Schatten-Grenze auf dem Mond.
Neben dem Sternwarten-Teleskop war auch Reinhard Woltmann vom Astro-Stammtisch mit seinem großen mobilen Teleskop im Einsatz. Hier bildete sich gleich eine große Traube von Schülern, denn Experte Woltmann hatte den Planeten Jupiter im Visier.
Sah man mit dem bloßem Auge nur einen kleinen Lichtpunkt am Himmel, so offenbarte der Blick durch das Teleskop Einzelheiten, die die Kinder und auch einige mitgekommene Eltern noch nie live gesehen hatten. Wolkenbänder auf dem Planeten sowie rechts und links daneben die vier Galileischen Monde, Io, Europa, Ganymed und Kallisto.
Auch die Venus, neben Sonne und Mond das hellste Gestirn am Himmel, wurde in den Teleskopen eingestellt, und mit Profiblick wurde von den Schülern sofort festgestellt: „Die ist ja wie der Mond, auch nur halb zu sehen!“ Viele Fragen, viele Antworten.
Durchgefroren, mit neuen visuellen Eindrücken und der Erkenntnis, ein Sterngucker muss kälteresistent sein, traten die Viertklässler den Heimweg an.
mu